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Weidehaltung

Mysteriöses Rindersterben aufgeklärt

Portrait-Bild vom Rinderkopf
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Martina Hungerkamp, agrarheute
am
21.03.2018

Clostridien im Erdreich waren für fünf tote Kühe in Henstedt-Ulzburg im vergangenen Herbst verantwortlich.

Im Herbst vergangenen Jahres sind in Henstedt-Ulzberg (Schleswig-Holstein) fünf Rinder auf mysteriöse Art uns Weise verendet. Jetzt wurden im Umweltausschuss die Ergebnisse der Untersuchung veröffentlicht. Demnach waren Bakterien im Erdreich Schuld am plötzlichen Tod der Kühe.

Es gab seit Wochen Gerüchte, dass ein Regenrückhaltebecken in der Nähe der Weideflächen übergelaufen sei. Das durch Straßendreck belastete Wasser sei dann von den Tieren getrunken worden und hätte zum Tod geführt,

Infektion mit Clostridien war Todesursache

Dieses Gerücht ist nun eindeutig aus der Welt geschafft. Die Untersuchung von drei der verendeten Kühe ergab eindeutig, dass eine Infektion mit Clostridien die Tiere geschwächt und getötet habe. In den Mägen der Kühe sei demnach viel Sand und Schlamm gefunden worden. 

Inzwischen seien die übrigen Kühe des Landwirts gegen Clostridien geimpft worden. 

Mit Material von Kieler Nachrichten
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