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Rindergesundheit

Neue BHV-1 Fälle in Nordrhein-Westfalen

fressende Kühe
am
15.07.2019
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Auf drei Betrieben im Aachener Stadtgebiet wurde das Virus während einer Routineuntersuchung nachgewiesen.

700 Milchkühe sollen betroffen sein. Da in anerkannten BHV1-freien Zonen nicht geimpft werden darf, werden die Tiere auf Anordnung des Veterinäramts in den nächsten Tagen geschlachtet, um eine weitere Ausbreitung der Krankheit zu verhindern.

Statt der Impfung sind regelmäßige Kontrollen in den Betrieben vorgeschrieben. Demnach müssen die Landwirte alle sechs Monate nachweisen, dass ihre Tiere gesund und somit seuchenfrei sind. Auf diesem Weg ist auch der Ausbruch der Krankheit in einem Aachener Betrieb nachgewiesen worden.

Dass die Rinderseuche ausgebrochen ist, könnte in diesem Fall mit der grenznahen Lage zu Belgien und den Niederlanden zu tun haben. Beide Länder sind nicht BHV1-frei.

Ob sich der Ausbruch der Seuche auf die jetzt ausgemachten drei Betriebe beschränkt oder weitere Fälle auftreten könnten , ist noch nicht abzuschätzen. Die Untersuchungen des Veterinäramtes sind noch nicht abgeschlossen.

Mit Material von Aachener Nachrichten

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