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Bayern

Mit neuem Genom-Projekt Fleckviehzucht verbessern

Fleckviehherde auf der Weide
am Mittwoch, 20.03.2019 - 12:51

Mit dem genomischen Fleckvieh-Projekt "FLEQS" soll in den kommenden drei Jahren die Gesundheit des Fleckviehs und die Zuchtwertschätzung verbessert werden.

Die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) in Grub startet am 1. Mai 2019 ein genomisches Fleckvieh-Projekt. Das Projekt trägt den Namen FLEQS und soll in den kommenden drei Jahren vorrangig daran arbeiten, einen Weg zu entwickeln, die Gesundheit des Fleckviehs und die Zuchtwertschätzung weiter zu verbessern.

Ergänzend zur üblichen Leistungsprüfung und Zuchtwertschätzung sollen in dem Projekt von 80.000 Fleckvieh-Kühen zusätzliche Gesundheitsmerkmale erfasst und zusammen mit ihrem genetischen Profil, dem Genmarker, züchterisch ausgewertet werden. Dadurch sollen dem Ministerium zufolge die Gesundheitsmerkmale deutlich mehr Gewicht bei der züchterischen Auswahl erhalten.

Die aus der Lernstichprobe entwickelten Schätzformeln seien dabei auf beliebig viele Tiere übertragbar und erhöhten damit die Sicherheit von Zuchtwerten insgesamt. Die Kosten des Projekt belaufen sich auf insgesamt 5,1 Mio Euro, wobei sich die Förderung des Landwirtschaftsministeriums auf 1,5 Mio Euro beläuft. Durchgeführt wird es von der LfL gemeinsam mit den Fleckvieh-Zuchtverbänden und Besamungsstationen in Bayern.

Mit Material von AgE