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Tiergesundheit

Neuer Interessensverband für Klauengesundheit gegründet

Rinderklaue
© pixabay.com
von am
18.12.2017

Der neu gegründete Interessensverband Klauengesundheit Deutschland setzt sich aktiv für eine fachkundige Klauenpflege ein.

Den Tierschutz aktiv gestalten, die Gesundheit von Rindern stärken und deren Leistungsfähigkeit fördern – diese Ziele hat sich der neu gegründete Interessensverband Klauengesundheit Deutschland (IKD) gesetzt. In dem Verein haben sich Berufsklauenpfleger, Landwirte, praktizierende Tierärzte und Professoren aus Landwirtschaft und Veterinärmedizin aus ganz Deutschland zusammengeschlossen.

Hohe Anforderungen an die Klauenpflege

Die Mitglieder sind sich einig, dass eine fachkundige Klauenpflege dazu beiträgt, die Klauengesundheit wiederherzustellen, zu verbessern und zu erhalten. Sie muss regelmäßig und auf den Bestand angepasst von ausgebildeten Fachleuten durchgeführt werden. Hinzu kommen die hohen Anforderungen, die in der modernen Milchviehhaltung in Laufställen an die Qualität und Organisation an die Klauenpflege gestellt werden. Zum Teil ist eine tierindividuelle Pflege notwendig, die jedoch den Arbeitsablauf im Stall nicht beeinträchtigen oder zu Leistungseinbußen führen darf. Außerdem müssen Klauenpfleger ihre Arbeit in den Betrieben dokumentieren, was auch Kenntnisse über Klauenerkrankungen erfordert.

Um diesen Anforderungen gerecht zu werden will der Interessensverband den aktuellen Wissensstand in der Praxis verbreiten und die Aus- und Weiterbildung von Klauenpflegern und Tierhaltern vorantreiben. Dies kann unter anderem über Seminare und Workshops erfolgen. Dabei sind Tierärzte und Landwirte gefragt, sich aktiv einzubringen.

Auf dem Leipziger Tierärztekongress vom 18. bis zum 20. Januar 2018 spricht der Interessensverband Klauengesundheit im Rahmen des Leipziger Symposiums für Klauengesundheit ausführlich über diese Themen.

Mit Material von tieraerztekongress.de

Schöne Kühe vom Fuchsberg

Marko_Radke_mit_zwei_Altkühen_auf_der_Weide
Marko Radke zusammen mit der Stammmutter Spottie (links) und ihrer ebenso erfolgreichen Tochter Spotlight (rechts). © ah/Philipp Eberstein
Zwei_Kühe_auf_der_Weide
Die beiden Altkühe bekommen auf dem Betrieb Hahn/Radke ihr Gnadenbrot. © ah/Philipp Eberstein
Zuchtschild_Hahn/Radke_Holsteinzucht
Seit 2006 wird unter dem Präfix Fuxberg Holsteins in Kleinhartmannsdorf im Erzgebirge erfolgreich gezüchtet. © ah/Philipp Eberstein
Kühe_beim_Fressen
Die Zusammensetzung der TMR besteht zu 60 Prozent aus Mais und 40 Prozent aus Gras. Die Wiederkauaktivität ist nach Angaben von Marko Radke sehr gut. © ah/Philipp Eberstein
Milchviehstall Hahn/Radke in Kleinhartmannsdorf
Auf dem Betrieb Hahn/Radke in Kleinhartmannsdorf stehen im 1991 erbauten Boxenlaufstall rund 125 Kühe. © ah/Philipp Eberstein
Holstein_Kalb
Bis zum 14.Lebenstag werden die Kälber in Einzeliglus oder Einzelboxen gehalten. Danach kommen sie in die Gruppenhaltung. © ah/Philipp Eberstein
Kuh im Melkroboter
Seit 2011 werden die Kühe im Stall über zwei Melkroboter gemolken. © ah/Philipp Eberstein
Kühe vor dem Melkroboter
© ah/Philipp Eberstein
Marko_Radke_mit_seinen Zuchtkühen_am_Strick
© ah/Philipp Eberstein
Marko_Radke_mit_einer_Färse
Die Färse Sidney kalbt im Winter das erste Mal ab und ist der nächste Hoffnungsträger des erfolgreichen S-Stamms. © ah/Philipp Eberstein
Färse_im_Offenstall
© ah/Philipp Eberstein
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