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Forschung

Neues System zur Früherkennung von Klauenerkrankungen

Klauenverband
am
25.04.2019

Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Nutztierbiologie in Dummerstorf (FBN) haben ein System entwickelt, das Tiere, die an den Klauen erkrankt sind, automatisch erkennt.

Wissenschaftler des Leibniz-Institutes für Nutztierbiologie Dummerstorf (FBN) entwickelten in Kooperation mit der argus electronic gmbh Rostock ein Frühwarnsystem, das den Fußabdruck von Milchkühen akustisch und somit auch beginnende Anzeichen einer Klauen- und Gliedmaßenerkrankung erkennen kann.

Das System beruht auf einer Trittschallplatte, die den akustischen Fußabdruck der Tiere misst. Beginnende Anzeichen einer Klauen- und Gliedmaßenerkrankung seien durch ein verändertes akustisches Signal zu erkennen, teilte das Institut mit.

So funktioniert es

Das System unterscheidet dann die gesunden von den kranken Tieren, da gesunde Kühe ein fließendes und sicheres Gangmuster aufweisen. Kranke Tiere hingegen bewegen sich unregelmäßiger. Ein erkranktes Tier versucht die krankhafte Stelle zu entlasten und lahmt. So werden Veränderungen des akustischen Gangbilds deutlich.

Die Trittschallplatte sei patentrechtlich geschützt und soll 2020 auf der EuroTier in Hannover erstmals der Nutztierbranche präsentiert werden.

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