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Tiergesundheit

Neuseeland: 22.300 Rinder müssen sterben

Kuh-Weide-Wiese-Kuhherde
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Jana Dahlke, agrarheute
am
03.04.2018

In Neuseeland werden die Bekämpfungsmaßnahmen verschärft, um eine weitere Ausbreitung von Mykoplasmen zu verhindern. Über 22.000 Tiere sollen gekeult werden.

Erstmals überhaupt wurde die Infektion mit dem bakteriellen Erreger  Mycoplasma bovis im Juli 2017 auf der Südinsel Neuseelands nachgewiesen. Mittlerweile hat sich der Erreger auch auf der Nordinsel ausgebreitet.

Bereits 28 Betriebe von Mykoplasmen betroffen

Bisher wurden in 28 Betrieben der bakterielle Erreger im Bestand festgestellt. Hiervon besitzen bereits vier keine Herden mehr. Die hochansteckende Infektionskrankheit kann bei Kühen zu behandlungsresistenten Mastitiden führen. Auch Fruchtbarkeitsstörungen und Aborte können die Folge sein. Ebenso können die Erreger Lungenerkrankungen und Gelenksentzündungen auslösen.

Neuseeländisches Landwirtschaftsministerium ordert drastische Maßnahmen an

Aufgrund der sich weiter ausbreitenden Krankheit kündigt das neuseeländische Ministerium entscheidende Maßnahmen an, um die Situation in den Griff zu bekommen. So soll die Ausmerzung ganzer Herden auf allen infizierten Betrieben erfolgen. Bei dem Vorgehen solle eng mit den betroffenen Landwirten zusammengearbeitet werden, um die Umsetzung zu planen, erklärte der Direktor des Ministeriums, Geoff Gwyn. Darüber hinaus versprach er, den betroffenen Farmen Entschädigungen.

Mit Material von Schweizerbauer

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