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Haltung und Mast

Notierung für deutsche R3-Rinder nur knapp behauptet

von , am
31.08.2009

Brüssel - Die Notierungen für Schlachtrinder an den repräsentativen Märkten der Europäischen Union haben sich in der Woche zum 23. August gefestigt.

© agrarfoto.com

Das Preisniveau für Jungbullen der Handelsklasse R3 erhöhte sich laut Angaben der EU-Kommission im gewogenen Mittel saisonal um 1,44 Euro oder 0,5 Prozent auf 314,28 Euro je 100 Kilo Schlachtgewicht (SG).

Am stärksten stiegen die Notierungen in Italien mit einem Plus von 2,6 Prozent. Überdurchschnittliche Erlösverbesserungen konnten auch die Rindermäster in Großbritannien und Finnland bei Aufschlägen von 1,7 Prozent beziehungsweise 2,3 Prozent verbuchen. In Dänemark, Irland und den Niederlanden erhöhte sich das Preisniveau um 0,6 Prozent bis 0,9 Prozent.

Dagegen konnten sich die Notierungen für R3-Rinder in Österreich und Deutschland nur knapp behaupten. Polen meldete umgerechnet in Euro ein Minus von 0,5 Prozent. Auf dem EU-Schlachtkuhmarkt gab es in der Berichtswoche wenig Bewegung. Im saisonalen Vergleich verringerte sich der Erlös für Tiere der Handelsklasse O3 im EU-Durchschnitt minimal um sechs Cent auf 233,18 Euro/100 kg SG. Dabei kletterten die Notierungen in Großbritannien um 2,9 Prozent; in Ungarn stiegen die Preise für O3-Kühe um 2,1 Prozent. Andererseits fielen die Notierungen in Deutschland und Dänemark jeweils um gut ein Prozent. Italien meldete Abschläge von durchschnittlich 2,6 Prozent.

Weiter im Aufwind war der Markt für Schlachtfärsen. Für Tiere der Handelsklasse R3 wurden zuletzt im Schnitt der meldenden EU-Länder 307,34 Euro/100 kg SG gezahlt; das waren 4,11 Euro beziehungsweise 1,4 Prozent mehr als eine Woche zuvor. Dabei kletterten die Preise in Italien um 4,5 Prozent. Aus Dänemark und Irland wurden Aufschläge von 1,5 Prozent beziehungsweise 1,8 Prozent gemeldet. Dagegen fielen die Notierungen für R3-Färsen in Polen um 1,9 Prozent. Litauen registrierte ein Minus von 4,9 Prozent. (AgE)

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