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Seuchenverdacht

Österreich: Betrieb wegen Tuberkuloseverdacht gesperrt

Rind-Nahaufnahme-Detail
am Donnerstag, 17.01.2019 - 11:41 (Jetzt kommentieren)

Im österreichischen Vorarlberg wurde ein Betrieb wegen des Verdachts auf Rindertuberkulose gesperrt. Die Region hatte schon in den letzten Jahren immer wieder mit der Krankheit zu kämpfen.

Bei einer Schlachtkuh in Österreich wurden bei der Fleischbeschau verdächtige Veränderungen in der Lunge nachgewiesen, die auf Rindertuberkulose (TBC) hinweisen. Das berichtete die Austria Presse Agentur (apa). Die Probe wurde daraufhin von der Agentur für Ernährungssicherheit analysiert, wobei sich der Verdacht bestätigte. Der Kadaver der betroffenen Kuh wurde in der Folge entsorgt.

Der Herkunftsbetrieb des Tiers im österreichischen Bundesland Vorarlberg wurde vorläufig gesperrt. Außerdem untersucht das Bundesland die restlichen Tiere des Betriebs auf Tuberkulose. Dem Landwirt wurde Hilfe aus dem Tiergesundheitsfonds zugesichert.

Bereits in den Vorjahren immer wieder Fälle von Rindertuberkulose

Dies ist in diesem Winter der erste Fall von TBC in Österreich. Bisher wurden 4.000 Tiere auf insgesamt 370 Betrieben bei geplanten Kontrollen untersucht. Alle Befunde waren bisher negativ. 

In den vergangenen Jahren kämpfte die Region Vorarlberg immer wieder mit Rindertuberkulose. Im Januar 2018 wurden 5 Höfe wegen des Verdachts auf TBC gesperrt, im Jahr 2017 waren es sechs Betriebe. Im Jahr 2016 wurden 30 Betriebe gesperrt und 95 Tiere gekeult.

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