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Haltung und Mast

Österreich: Rinderbestand unter der 2-Millionen-Marke

von , am
23.08.2013

Wien - Der Rinderbestand in Österreich betrug am Stichtag 1. Juni 2013 insgesamt 1.939.000 Tiere. Das sind um 0,8 Prozent weniger als bei der vorangegangenen Auswertung am 1. Dezember 2012.

Quälerei oder gut für's Tier? Bei Kuhglocken scheiden sich die Geister. © Klaus Eppele/fotolia
Damit blieb er, wie in allen Erhebungen nach 2010, knapp unter der 2-Millionen-Marke. In der Altersklasse bis zu einem Jahr zeigte sich ein Rückgang von 3,9 Prozent auf nunmehr 604.000 Stück. Die Zahl der Schlachtkälber sank dabei um beachtliche 9,4 Prozent.
 
Der Bestand an ein bis unter zwei Jahre alten Tieren stieg im Halbjahres-Vergleich um 2,6 Prozent auf 435.000 Stück. Speziell die männlichen Tiere dieser Gruppe, deren Anzahl sich um 3,9 Prozent auf 165.000 Stück erhöhte, zeichneten hierfür verantwortlich.

Immer weniger, dafür größere Betriebe

Mit zusammen knapp über 900.000 Tieren blieb die Gruppe der zumindest zwei Jahre alten Rinder auf ungefähr gleichem Niveau (-0,3 Prozent). Dabei standen Einbußen bei Stieren und Ochsen (-7,7 Prozent), Schlachtkalbinnen (-5,2 Prozent) und anderen Kühen (-1,4 Prozent) Zuwächse bei Nutz- und Zuchtkalbinnen (+2,6  Prozent) und Milchkühen (+0,1 Prozent) gegenüber. Die Zahl der am Stichtag Rinder haltenden Betriebe sank innerhalb der letzten sechs Monate um 1,6 Prozent auf 66.600; die durchschnittliche Bestandsdichte je Betrieb erhöhte sich währenddessen auf knapp über 29 Stück.
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