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Bestialisch

Auf offener Weide: Bullenkalb bestialisch zu Tode gequält

Bullenkälber in Stall
am
13.05.2019

Eine besonders abscheuliche Straftat ereignete sich letzte Woche in Nordrhein-Westfalen. Ein drei Monate altes Bullenkalb wurde auf einer Weide bestialisch zu Tode gequält.

Die Polizei in Velbert in Nordrhein-Westfalen ermittelt aktuell intensiv wegen einer besonders abscheulichen Straftat nach dem Tierschutzgesetz (Tierquälerei).

Dabei ist sie auf der Suche nach sachdienlichen Hinweisen zur Ermittlung des oder der Täter, wie die Beamten berichten.

Kalb wurde von Herde getrennt

Zu nicht genau bekannter Tageszeit und Stunde, zwischen dem Donnerstagmorgen 10.00 Uhr, und dem frühen Samstagmittag 11.00 Uhr, verschafften sich ein oder mehrere bislang unbekannte Täter widerrechtlich Zugang zu einer umzäunten Rinderweide am Grundscheidsweg in Velbert-Mitte, in der Nähe zur Stadtgrenze nach Essen-Werden.

Hier wurde ein drei Monate altes Bullenkalb von einer Herde von Mastrindern separiert.

Geschlechtsteile des Bullenkalbes entfernt

Es wurde noch auf dem Feld mit einem scharfen Gegenstand gequält, im Kopfbereich verletzt sowie im unteren Lendenbereich aufgeschnitten und lebensgefährlich verletzt, berichtet die Kreispolizeibehörde Mettmann.

Dabei entfernten der oder die Täter die Geschlechtsteile des männlichen Jungtiers und nahmen diese vom Tatort mit. In Folge der erlittenen schweren Verletzungen verendete der Jungbulle qualvoll.

Zeugen: Polizei sucht Tierquäler

Bisher liegen der Velberter Polizei noch keine konkreten Hinweise zu Identität, Herkunft, Verbleib und Motivation des oder der Täter vor. Maßnahmen zur Spurensicherung sowie weitere polizeiliche Ermittlungen wurden veranlasst. Außerdem wurde ein Strafverfahren nach dem Tierschutzgesetz und wegen Sachbeschädigung eingeleitet.

Sachdienliche Hinweise zur Ermittlung des oder der Täter, sowie Angaben zu verdächtigen Personen, Fahrzeugen und Beobachtungen im beschriebenen Tatortbereich, nimmt die Polizei in Velbert unter der Telefonnummer 02051-946-6110 entgegen.

Mit Material von Kreispolizeibehörde Mettmann

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