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Aus der Wirtschaft

Preise für R3-Bullen gehen auf 3,73 Euro/kg SG

von , am
11.09.2015

Bei Schlachtrindern setzt sich der saisonal übliche Preistrend weiter fort. Die Preise für Jungbullen steigen also weiter, während die Kuhpreise weiter nachgeben.

Die Preise für Rindfleisch sind aktuell deutlich über dem Voprjahresniveau. © Mühlhausen/landpixel
Bei Kühen bleiben die Schlachtzahlen unverändert hoch und auch bei Bullen wurden ebenso so viele Tiere geschlachtet wie in der Woche zuvor, schreibt Marktexpert Dr. Olaf Zinke beim Fachmagazin agrarmanager. Im letzten Jahr sind die Kuhpreise zu diesem Termin demnach ebenfalls zurückgegangen, während die Bullenpreise gestiegen sind. Dabei sind die Preise für Bullen sehr deutlich höher als im vorigen Jahr, während der Preisabstand bei Kühen zum Vorjahr allmählich kleiner wird.
 
 

Bullenpreise steigen um einen Cent

Folgende Preise wurden im Bundesmittel in der Woche bis zum 06. September für Jungbullen gezahlt:
  • Jungbullen der Handelsklasse R3: 3,73 Euro/kg SG (+ 1 Cent als in der Vorwoche)
  • Jungbullen der Handelsklasse O3: 3,44 Euro/kg (gleich gegenüber der Vorwoche)
  • U3-Bullen: 3,81 Euro/kg (+ 2 Cent)

Die Zahl der geschlachteten Jungbullen blieb nach den vorläufigen Daten der meldepflichtigen Schlachtbetriebe in der Woche bis zum 06. September mit 20.414 Tieren fast unverändert (Vorwoche: 20.555).

Kuhpreise geben weiter kräftig nach

Die Preise für Schlachtkühe haben in der Woche bis zum 06. September weiter nachgegeben.
  • Schlachtkühe der Handelsklasse R3: 3,12 Euro/kg SG (- 2 Cent)
  • Schlachtkühe der Handelsklasse O3: 2,89 Euro/kg (- 6 Cent)
  • P2-Kühe (Verarbeitungsqualität): 2,20 Euro/kg (- 6 Cent)
Die Zahl der geschlachteten Kühe blieb nach den Daten der meldepflichtigen Schlachtbetriebe in der Woche bis zum 06. September mit 21.507 Tiere zu ( Vw: 21.494) ebenfalls nahezu unverändert.
 
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