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Marktanalyse

Preise für R3-Jungbullen gehen auf 3,85 Euro/kg SG

Dr. Olaf Zinke/agrarmanager/Hermann Krauß/agrarheute
am
19.02.2016

Mitte Februar scheinen sich die Bullenpreise zu behaupteten und auch das Angebot und die Schlachtung bleiben in etwa auf dem bisherigen Niveau. Die Kuhpreise entwickeln sich in den verschiedenen Qualitätsklassen uneinheitlich.

Im Bundesmittel wurde für Jungbullen der Handelsklasse R3 in der Woche bis 14. Februar 2016 ein Preis 3,85 Euro kg SG (Hkl. R3) ausgezahlt und damit ein Cent weniger als in der Woche zuvor. Wie Dr. Olaf Zinke, Marktexperte beim agrarmanager, schreibt, bekamen die Landwirte für Jungbullen der Handelsklasse O3 im Bundesmittel 3,63 Euro/kg ausgezahlt und damit ebenso viel wie in der Woche zuvor.

Die Preise für U3-Bullen blieben in der vorigen Woche unverändert bei 3,93 Euro/kg.

Uneinheitliche Entwicklung bei Schlachtkühen

Die Preise für Schlachtkühe entwickelten sich in der Woche bis zum 14. Februar 2016 nicht einheitlich.

  • Schlachtkühe der Handelsklasse R3: 2,97 Euro/kg SG (unverändert gegenüber der Vorwoche)
  • Schlachtkühe der Handelsklasse O3: 2,74 Euro/kg SG (plus 1 Cent)
  • P2-Kühe (Verarbeitungsqualität): 2,06 Euro/kg SG (minus drei Cent)

Schlachtzahlen bleiben stabil

In der Schlachtwoche bis zum 12. Februar blieb die Zahl der geschlachteten Jungbullen mit 18.401 Tiere (Vw. 18.343) nahezu unverändert. Die Zahl der geschlachteten Kühe blieb in der Woche bis zum 12. Februar mit 20.855 Tiere (Vorwoche: 20.792) ebenfalls fast stabil.

Weitere Informationen und Hintergründe zum Rindermarkt finden Sie im Marktteil des agrarmanager.

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