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Haltung und Mast

Preise für Schlachtfärsen sinken

von , am
15.03.2010

Brüssel - Die Notierungen für Schlachtrinder an den repräsentativen Märkten der Europäischen Union haben in der Woche zum 7. März überwiegend fester tendiert.

© Paul-Georg Meister/pixelio

Das Preisniveau für Jungbullen der Handelsklasse R3 erhöhte sich laut Angaben der EU-Kommission im gewogenen Mittel saisonal um 0,36 Euro oder 0,1 Prozent auf 325 Euro je 100 Kilo Schlachtgewicht (SG).

Ausschlaggebend war die Entwicklung in Italien mit einem Plus von 2,6 Prozent. Über spürbare Erlösverbesserungen konnten sich auch die Rindermäster in Dänemark bei Aufschlägen von 1,8 Prozent freuen. Andererseits gaben die Notierungen in Deutschland um 1,0 Prozent nach.

Schlachtkühe: Preise steigen

In Österreich verbilligten sich R3-Jungbullen um 0,4 Prozent. Weiter leicht aufwärts ging es in der Berichtswoche am Markt für Schlachtkühe in der Europäischen Union. Das Preisniveau für Tiere der Handelsklasse O3 erhöhte sich im EU-Durchschnitt um 2,62 Euro oder 1,2 Prozent auf 228,60 Euro/100 kg SG. Dabei kletterten die Notierungen in Portugal um 6,1 Prozent. Italien, Dänemark und Spanien meldeten Aufschläge von 3,5 Prozent bis 3,8 Prozent.

Verlierer: Schweden und Finnland

In Deutschland, Ungarn, den Niederlanden und Rumänien stiegen die Preise um jeweils rund ein Prozent. Auch in Großbritannien und Frankreich präsentierte sich der Markt für O3-Kühe in fester Verfassung. Zu den wenigen Verlierern gehörten die Kuhhalter in Schweden und Finnland bei Abschlägen von 1,1 Prozent beziehungsweise 2,0 Prozent.

Preise für Schlachtfärsen gehen bergab

Anders als in den anderen beiden Rinder-Teilmärkten ging es am Markt für Schlachtfärsen in der Europäischen Union zuletzt mit den Preisen bergab. Für Färsen der Handelsklasse R3 wurden zuletzt im Schnitt der meldenden EU-Länder 310,34 Euro/100 kg SG gezahlt, das waren 2,84 Euro oder 0,9 Prozent weniger als eine Woche zuvor. Dabei gaben die Preise in Spanien, Schweden und Großbritannien jeweils um knapp drei Prozent nach. In Deutschland, Polen und Österreich sanken die Notierungen um 0,5 Prozent bis 0,9 Prozent. Seitwärts tendierten die Preise in Frankreich, Irland und Belgien. Spürbare Aufschläge von 5,5 Prozent konnten die dänischen Rinderhalter für R3-Färsen verbuchen. (AgE)

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