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Milchproduktion

Preiserhöhungen müssen bei den Milchbauern ankommen

von , am
03.11.2009

München - Anlass zu Optimismus geben für Leonhard Welzmiller, Vorsitzender des Verbandes der Milcherzeuger Bayern e. V., die höheren Preisabschlüsse der Molkereien mit dem Lebensmitteleinzelhandel bei Konsummilch, Sahne und Butter.

© agrarfoto.com

Für die nächsten sechs Monate haben die Molkereien mit dem Lebensmitteleinzelhandel höhere Preise für Konsummilch und Sahne ausgehandelt. Milcherzeuger, die ihre Milch an eine Molkerei mit hohem Verwertungsanteil an Konsummilch verkaufen, werden als erstes die Preiserhöhungen in Form eines höheren Milchgeldes spüren.

Trotz der auch für den Verbraucher gestiegenen Produktpreise gibt Leonhard Welzmiller zu bedenken, dass für Frisch- und H-Milch immer noch weniger bezahlt werden muss als im Frühjahr diesen Jahres. Auch Deutsche Markenbutter ist immer noch für weniger als einem Euro pro 250 Gramm zu haben. Für Bayern ist der aktuelle positive Kontrakt allerdings nur der erste Schritt. "Bayern ist ein Käseland und braucht deshalb auch in diesem Segment dringend eine Preisanhebung, damit alle Milchbauern von der positiven Marktentwicklung profitieren." (pd)

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