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Haltung und Mast

Preisniveau für Jungbullen sinkt - Schachtkuhmarkt stabil

von , am
10.05.2010

Brüssel - An den repräsentativen Märkten der Europäischen Union haben die Notierungen für Schlachtrinder in der Woche zum zweiten Mai 2010 keine klare Tendenz gezeigt.

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Das Preisniveau für Jungbullen der Handelsklasse R3 sank laut Angaben der EU-Kommission im gewogenen Mittel der Mitgliedstaaten gegenüber der Vorwoche um 1,88 Euro oder 0,9 Prozent auf 313,45 Euro je 100 Kilogramm Schlachtgewicht. Ausschlaggebend war die Entwicklung in Italien, wo die Preise um 3,5 Prozent fielen. Überdurchschnittliche Erlöseinbußen mussten auch die Rindermäster in den Niederlanden mit einem Minus von 2,5 Prozent hinnehmen. In Deutschland, Tschechien und Rumänien verminderte sich das Preisniveau um 1,1 Prozent bis 1,5 Prozent.

EU-Schlachtkuhmarkt bleibt stabil

Knapp unter dem Stand der Vorwoche bewegten sich die Preise in Spanien, Frankreich und Österreich. Weiter im Aufwind befand sich der Markt in Großbritannien mit saisonalen Aufschlägen von 0,6 Prozent. Gut behaupten konnten sich die Notierungen auch in Dänemark, Finnland und Schweden. Stabil präsentierte sich in der Berichtswoche der EU-Schlachtkuhmarkt. Für Tiere der Handelsklasse O3 wurden im Schnitt der meldenden Mitgliedstaaten 232,65 Euro je 100 Kilogramm Schlachtgewicht gezahlt, das waren 1,12 Euro beziehungsweise 0,5 Prozent mehr als eine Woche zuvor. Dabei kletterten die Notierungen in Italien, Österreich und Griechenland um 2,0 Prozent bis 3,1 Prozent.

Wenig Bewegung am EU-Schlachtfärsenmarkt

Die Niederlande meldeten ein Plus von 1,5 Prozent. In Deutschland, Frankreich und Irland stiegen die Preise um 0,5 Prozent bis 0,9 Prozent. Andererseits gaben die Preise in Polen um 1,5 Prozent nach. Wenig Bewegung wurde zuletzt am Markt für Schlachtfärsen in der Europäischen Union registriert. Für Tiere der Handelsklasse R3 konnten im EU-Mittel 306,33 Euro erlöst werden, das waren 0,35 Euro beziehungsweise 0,1 Prozent weniger als eine Woche zuvor. Dabei gaben die Preise in Spanien und Dänemark um 1,7 Prozent beziehungsweise 2,2 Prozent nach. Andererseits konnten sich die Notierungen in Deutschland und Irland gut behaupten. Italien meldete ein Plus von 1,8 Prozent. (AgE)

  • Märkte und Preise
    Aktuelle Marktdaten zu den amtlichen Preisfeststellungen von Jungbullen, Färsen und Kühen finden Sie in unserer Rubrik Märkte und Preise. mehr... 
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