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Aus der Wirtschaft

Preisrallye bei Schlachtrindern kommt zum Ende

Dr. Olaf Zinke, agrarmanager
am
13.03.2015

Am Schlachtrindermarkt kommt die jüngste Preisrallye Mitte März offensichtlich zum Stillstand. Die Bullenpreise geben leicht nach und die Preise für Schlachtkühe steigen deutlich langsamer als in letzten Wochen.

Da die hohen und rasant gestiegenen Preise deutlich mehr Angebot auf den Markt gezogen haben, geben die Preise nun wieder nach. Mittlerweile sind die Schlachtzahlen vor allem bei Bullen, aber auch bei Kühen, deutlich höher als in der vergleichbaren Woche des Vorjahres. Im Bundesmittel wurde für Jungbullen der Handelsklasse R3 in der Woche bis 08. März ein Preis von 3,92 Euro kg SG (Hkl. R3) gezahlt und damit 2 Ct weniger als vorige Woche (3,94).
 
Für Jungbullen der Handelsklasse O3 bekamen die Landwirte zuletzt im Bundesmittel 3,60 Euro/kg ausgezahlt und damit ebenfalls 2 Ct weniger als letzte Woche (3,62). Die Preise für U-3-Bullen haben in der letzten Woche um 2 Ct auf 3,98 Euro/kg nachgegeben, sind damit jedoch 17 Ct höher als vor einem Jahr (3,81).

Preise für Schlachtkühe steigen leicht

Die Preise für Schlachtkühe sind in der Woche bis 08. März nochmals moderat gestiegen. Für Schlachtkühe der Handelsklasse R3 erhielten die Landwirte 3,15 Euro/kg SG und damit 2 Ct mehr als in der Woche zuvor. Für Schlachtkühe der Handelsklasse O3 wurde in der aktuellen Schlachtwoche mit 3,05 Euro/kg nochmals 3 Ct höhere Preise ausgezahlt. Gleichzeitig sind die Preise für P2-Kühe (Verarbeitungsqualität) nochmals um 2 Ct auf 2,30 Euro/kg gestiegen.

Schlachtzahlen sind hoch

Die Zahl der geschlachteten Jungbullen nahm nach den vorläufigen Daten der meldepflichtigen Schlachtbetriebe in der Woche bis zum 08. März gegenüber der Vorwoche nochmals kräftig um 6 % auf 25.265 Tiere zu.  Die Zahl der geschlachteten Kühe blieb in der Woche bis zum 08. März gegenüber der Vorwoche fast unverändert bei 20.559 Tiere.

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