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Schaden im siebenstelligen Bereich

Rauchmelder weckt Landwirt: Bauernhof mit rund 300 Rindern in Flammen

In Bayern kam es in der Nacht zu einem verheerenden Großbrand auf einem Bauernhof mit rund 300 Rindern. Der Landwirt wurde vom Rauchmelder geweckt.

am Dienstag, 08.11.2022 - 10:18 (Jetzt kommentieren)

Wie das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West berichtet, geriet in der Nacht von Montag auf Dienstag ein landwirtschaftliches Anwesen im Ortsteil Hintersee in Immenstadt im schwäbischen Landkreis Oberallgäu in Bayern in Brand.

Nach bisherigen Schätzungen wird von einem Schaden im siebenstelligen Eurobereich ausgegangen.

Kälbchen und Kuh bei Stallbrand verendet

Gegen 02:15 Uhr wurde über die integrierte Leitstelle Allgäu der Brand des Bauernhofs mitgeteilt. Im am Wohngebäude angrenzenden Stall waren mehr als 250 Tiere untergebracht. Nach aktuellem Stand konnten nahezu alle durch den Landwirt und die örtlichen Feuerwehren lebend gerettet werden, wie die Polizei meldet. Aktuelle Informationen des Nachrichtenportals all-in.de nennen insgesamt sieben tote Tiere. Es soll sich um sechs Kälbchen und eine Kuh handeln. Wie durch ein Wunder sei eine weitere Kuh noch lebend aus dem zerstörten Stallgebäude gerettet worden.

Personen wurden nach ersten Informationen nicht verletzt.

Rinderstall in Flammen: Rauchmelder weckte Landwirt

Laut Informationen der Polizei weckte die Brandmeldeanlage beziehungsweise der Rauchmelder den Landwirt.

Die ersten Ermittlungen hat die Polizeiinspektion Immenstadt übernommen, die weiteren Ermittlungen führt die Kriminalpolizei Kempten unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Kempten. Im Einsatz befanden sich rund 210 Einsatzkräfte der Feuerwehren sowie Rettungsdienst und Polizei.

Mit Material von Polizeipräsidium Schwaben Süd/West

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