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Haltung und Mast

Regierung plant BSE-Testpflicht abzuschaffen

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von , am
16.01.2015

Die BSE-Testpflicht für gesund geschlachtete Rinder soll bundesweit aufgehoben werden. Der Bundesrat verabschiedete eine entsprechende Verordnung. Stattdessen soll ein verpflichtendes Monitoring durchgeführt werden.

In Belgien wurde am 30. Juli eine Fall von Rindertuberkulose bestätigt. © Mühlhausen/landpixel
Voraussichtlich müssen Rinderhalter zukünftig nicht mehr alle Tiere auf BSE testen lassen. In der neuen Verordnung, die der Bundesrat dem Landwirtschaftministerium zugeleitet hat, heißt es, dass die Untersuchungen der über 96 Monate alten gesund geschlachteten Rinder bei gleichzeitiger Beibehaltung aller übrigen Bekämpfungsmaßnahmen eingestellt werden können. Mit der Aufhebung der BSE-Untersuchungsverordnung werde dem Ergebnis der Risikobewertung des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) und des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) Rechnung getragen.

BSE: Zukünftig Monitoring-Pflicht

Zugleich soll ein verpflichtendes Monitoring aller über 132 Monate alten Rinder eingeführt werden, um Informationen über das mögliche Auftreten von Fällen der atypischen BSE zu erhalten. Unabhängig davon bleibt es dabei, dass die über 48 Monate alten, aus besonderem Anlass geschlachteten Rinder aus Gründen des gesundheitlichen Verbraucherschutzes untersucht werden müssen.

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