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Milchproduktion

Rentabilitäts-Check: So hoch muss der Milchpreis sein

von , am
08.10.2015

Mit Hilfe dieses Tools kann der Landwirt leicht herausfinden, wie hoch der Milchpreis mindestens sein muss, um die Direktkosten im Betrieb zu decken. Derzeit kann man das Tool kostenlos testen.

Mit dem Tool "Milcherzeugungs-Check" können Landwirte die direktkostenfreie Leistung im Excel-Format rechnen. © Möller/ah
Direktkosten gelten in Krisenzeiten als kurzfristige Preisuntergrenze. So lange der Milchpreis darüber liegt, kann der Landwirt mit der direktkostenfreien Leistung einen Teil der Fixkosten decken. Anhand eines neuen Tools von Möller Agrarmarketing kann der Landwirt die direktkostenfreie Leistung und die Höhe des Milch-Mindestpreises schnell und einfach berechnen.
 
Zudem ermöglicht das Tool die Analyse verschiedener Szenarien (Soll-, und Ist-Vergleich).

Direktkostenfreie Leistung einfach berechnen

Mit dem Tool "Milcherzeugungs-Check" von Möller Agrarmarketing können Landwirte die direktkostenfreie Leistung einfach im Excel-Format berechnen. Da der Milchpreis im Moment noch unter Druck steht, ist die langfristig notwendige Vollkostendeckung für Milcherzeuger aktuell leider nicht möglich, so Möller.

Sensitivitätsanalyse ist auch verfügbar

Eine Sensitivitätsanalyse zeigt, wie eine Veränderung der Faktoren den Erfolg des Betriebes beeinflusst. Ein Preisrückgang beim Kraftfutter um einen Euro je Dezitonne, steigert die direktkostenfreie Leistung bei 100 Kühen um über 2.000 Euro im Jahr, schreibt Möller Agrarmarketing. Das habe den gleichen finanziellen Effekt, wie die Verlängerung der Nutzungsdauer einer Kuh um drei Monate.

Variable Faktoren zur Berechnung

  • Milchleistung
  • Eiweiß- und Fettgehalt
  • Zwischenkalbezeit und Nutzungsdauer
  • Kraft- und Grundfutterkosten
  • Schlachterlös Altkuh
  • Aufzuchtkosten Färse
Die kostenfreie Testversion des Tools "Milcherzeugungs-Check" ist bis zum 31. Dezember kostenfrei verfügbar.

'Traktorspinner' unterwegs: Eine Traktor-Reise in Bildern

Kurt hat es geschafft! Er und sein Traktor haben es bis nach Mallorca geschafft. Hier posiert der Traktorspinner vor einer der typischen mallorcinischen Windmühlen. © dlv
Der Traktorspinner hat die Pyrenäen erreicht. "Hier bin ich am Pass Port-de-la-Bonaigue auf 2072 Meter." © dlv
Immer wieder sprechen den Traktorspinner Leute an und bieten ihm einen Schlafplatz an. Auf einem Aldi-Parkplatz hat ein Landwirt Kurt auf seinen Hof eingeladen. © dlv
Auf seiner Reise passierte Kurt viele Weinberge und kostete die süßen Trauben. © dlv
Warten auf die Fähre nach England - hier im Hafen von Calais. Die erste große Etappe ist fast geschafft! Steam Fair, ich komme! © dlv
In Südengland passiert Kurt viele dieser schönen alten Backsteinhäuser. "Immer wenn ich stehen blieb, kamen die Leute heraus und begrüßten mich sehr freundlich." © dlv
Der 1. Etappensieg! Kurt hat sein erste großes Ziel erreicht! Die Internationale Dampfmaschinenmesse in Dorset. Er ist überglücklich und schließt dort Ehefrau Elinor und seine Schwägerin Marianna in die Arme. © dlv
Kurt und sein Traktor machten sich beim Messeaufbau nützlich. Er zog mit seiner Anhängerkugel eine Fish-and-Chips-Bude über den vom Regen durchweichten Boden. © dlv
Und natürlich traf er dort auch noch viele andere Traktorspinner wie seinen Freund Karl aus Arlberg. © dlv
... diesem Traktorspinner. Er sammelt nicht nur alte Traktoren, sondern alles, was mit Landwirtschaft zu tun hat. © dlv
Allerdings sind seine Traktoren nicht mehr so gut in Schuss. Da juckt es Kurt schon ein wenig in den Fingern... © dlv
Familie, Freunde und Nachbarn kamen, um ihn zu verabschieden. © dlv
Bei der Abfahrt eskortiert wurde Kurt von anderen Traktorspinnern wie dem Eicherflor... © dlv
... und zwei Fahrrad-Spinnern. © dlv
Endlich Zuhause!!! Nach gut 2 Monaten und insgesamt 6.000 Kilometern Fahrstrecke erreicht der Traktorspinner Kurt Tirol. © dlv
Auf der Heimfahrt wurde es ziemlich kalt auf dem alten Steyr-Traktor. Hier begrüßt ihn der schneebedeckte Arlberg - "ein schöner Konstrast zu Mallorca", berichtet Kurt © dlv
Kurz vor Schluss gab es dann doch noch eine Reifenpanne. Aber die Schweizer Mechaniker haben den feuerroten Steyr schnell wieder instand gesetzt. © dlv
Sogar am Ballermann sorgte der Spinner für Aufmerksamkeit. 6 verschiedene Gasthäuser haben ihn und seinen roten Steyr-Traktor eingeladen. Hier waren sie bei der Steirerin Hermine zu Gast. © dlv
Kleine Auszeit am Strand von Mallorca: "Ich bin froh, wenn ich wieder auf meinem Traktor sitze",schreibt Kurt dazu. © dlv
Die Route: Leutasch-Lindau-Nancy-Calais-Dover-Dorset-Jersey-Vantes-Bordeaux-Barcelona-Mallorca-Barcelona-Montpellier-Grenoble-Bregenz-Leutasch. (ca. 5.200 km) © dlv
Die Pyrenäen waren für den Traktorspinner ein weiteres Highlight. Hier sieht er die Gebirgskette der Pyrenäen zum ersten Mal. Danach ging es vier Tage lang auf und ab. © dlv
Schlafplatz unter einer Eisenbahnbrücke. © dlv
Dieses Ehepaar aus der Champagne wollte dem Traktorspinner sein Gespann abkaufen. "Er bot mir sehr viel Geld dafür." © dlv
Mit diesem Steyr- Traktor Baujahr '56 geht es seit 14. August 5.200 Kilometer quer durch Westeuropa. Als Schlafplatz dient ein bemalter Oldtimer-Wohnwagen Baujahr'79. © dlv
Passierende Landwirte hupen und winken ihm zu. Die LKW-Fahrer scheinen weniger freundlich: "Mehrmals versuchte mich ein LKW-Fahrer von der Straße zu drängen", berichtet der Traktorspinner Kurt. © dlv
Probleme gibt es immer wieder mit den Campingplätzen. Bei vielen findet der Traktorspinner keinen Einlass - angeblich wegen den Traktorspuren. Da bleibt oft nur das wilde Campen. © dlv
Trotz fehlender Französischkenntnissemacht Kurt auf seiner Reise immer wieder neue Bekanntschaften... © dlv
...wie hier in der Nähe von Chalons en Champagne. Der Oldtimer gehört... © dlv
Sogar das Regionalfernsehen "Seefeld-TV" kam zur Abreise des Traktorspinners. Trotz Knie-OP und Krücken wagt der Spinner sich auf die große Reise. © dlv
Seit 13 Jahren sammelt und restauriert der Tiroler Kurt Kluckner Oldtimer-Traktoren. © dlv
Der Steyr 185 A, Baujahr 1956, hat 55 PS, 3 Zylinder und wiegt ohne Kabine 2.800 Kilogramm. Maximal 25 Stundenkilometer bringt der Schlepper auf die Straße. © dlv
Der Forstwirt und gelernte Schlosser hat den Steyr 185 A eigenhändig renoviert. Die Fahrerkabine ist Marke Eigenbau. © dlv
Letzte Vorbereitungen: Der Traktorspinner montiert die Rückspiegel an die Kabine. © dlv
Startpunkt des Road-Trips war das Tiroler Dorf Leutasch nahe der deutschen Grenze. © dlv
Die erste Tagesetappe: Leutasch (A) - Lindau(D). © dlv
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