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Tierseuche

Rheinland-Pfalz nach 20 Jahren BHV1-frei

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Anke Fritz, agrarheute
am
22.07.2016

Rheinland-Pflaz gilt nach fast 20-jähriger Bekämpfung nun als frei vom „Rinder-Herpesvirus“. Das Ministerium empfiehlt Rinder nur mit korrekter und vollständiger BHV1-Gesundheitsbescheinigung zu zukaufen.

Nach fast 20 Jahren staatlicher Bekämpfung gilt Rheinland-Pfalz jetzt als frei von der Tierseuche „Rinder-Herpesvirus“ (Bovines Herpes Virus = BHV1). Die Europäische Union hat dies mit ihrem Durchführungsbeschluss (EU) 2016/1101 vom 5. Juli 2016 bestätigt. Der Beschluss tritt nun für Deutschland in Kraft.
 

Rinderzukauf nur mit BHV1-Gesundheitsbescheinigung

Das Ministerium empfiehlt den Landwirten darauf zu achten, dass nur Rinder mit korrekter und vollständiger BHV1-Gesundheitsbescheinigung zugekauft werden, um den eigenen Status nicht zu gefährden. Derzeit noch nicht frei von Rinderherpes sind die an Rheinland-Pfalz angrenzenden Länder Frankreich, Luxemburg und Belgien sowie die Regierungsbezirke Köln und Düsseldorf in Nordrhein-Westfalen.
 
Das Rinderherpes-Virus kann große tiergesundheitliche und wirtschaftliche Schäden anrichten. Bei Rindern verursachte es akute und hochansteckende Entzündungen der Atemwege. Auch Fehlgeburten und Infektionen der Fortpflanzungsorgane treten auf.

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