Login
Rinderauktion

Riesen Zuschauerandrang bei Auktion

Auktion in Verden
Thumbnail
Maren Diersing-Espenhorst, agrarheute
am
17.07.2018

In Lingen wurde die Herde von Arnold Hartgering verkauft. Dem Züchter aus Samern fiel es sichtlich nicht leicht, seine Herde, vom Kalb bis zur Kuh, abzugeben. Eine Herzensangelegenheit war es von ihm, dass die Tiere ein gutes neues Zuhause finden und dort mit ihnen weitergezüchtet wird.

Am 12. Juli 2018 fand in den Emslandhallen in Lingen im Rahmen der turnusmäßigen Zuchtviehauktion auch der Verkauf der Herde von Arnold Hartgering aus Samern statt. Als bekannte Größe im Bereich der Rinderzucht, wollte sich das Ereignis, bei dem Tiere aus bekannten und tiefen Kuhfamilien unter den Hammer kamen, kaum ein Landwirt aus dem norddeutschen Raum entgehen lassen.

300 verkaufte Tiere

Die Qualität der Tiere im Angebot der „normalen“ Auktion fand schon viel Zuspruch. Käufer aus Deutschland, den Niederlanden, Italien, Polen und Österreich schlugen hier zu und bescherten so einen Durchschnittspreis, der 200 Euro über dem der Vorauktion lag.

Für die 300 Tiere wurde im Schnitt 1.715 Euro geboten. Den Höchstpreis von 2.900 Euro bot ein italienischer Käufer für eine Goldday-Tochter aus dem Stall von Gerd Heddendorp aus Ringe. Das gesamte Kontingent wurde zügig abverkauft.

Die Sonderkollektion

Sonderkollektion

Der Höhepunkt des Tages war aber der Herdenverkauf von Arnold Hartgering. Dem Züchter aus Samern fiel es sichtlich nicht leicht, seine Herde, vom Kalb bis zur Kuh zu verkaufen. Eine Herzensangelegenheit war es von ihm, dass die Tiere ein gutes neues Zuhause finden und dort mit ihnen weitergezüchtet wird.

Die gesamte Kollektion traf auf ein überragendes Interesse bei den Zuschauern, vielen Züchtern dürstete es offenbar danach, sich einen Zugewinn in Form eines Kalbs, eines Rinds oder einer Kuh in die heimische Herde zu holen.

Das flotte Marktgeschehen und die erlangten Preise in den einzelnen Kategorien spiegelten dies wider. So wurden für die 34 Kühe im Schnitt 2.100 Euro fällig, für die 23 Jungrinder 1.135 Euro und die 21 Tragenden 1.905 Euro. Teuerstes Tier der Kollektion war aha Resi, eine tragende Fireman-Tochter, die für 4.600 Euro an einen Käufer in Niedersachsen ging.

Mit Material von Masterrind

Mehr Themen im agrarheute Magazin

Aktuelles Heft Dezember 2018

Die Vor-Ort-Bilder vom Stallbrand: 8.000 Schweine sterben

Rauchwolke vom Großbrand in Rheine
Stallbrand in Rheine
Brennender Maststall in Rheine
Löscharbeiten beim Stallbrand in Rheine
Stallbrand in Rheine
Auch interessant