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Haltung und Mast

Rinder: Schlachtung legt zu, Preise knapp behauptet

© agrar-press
von , am
11.07.2014

In der ersten Juliwoche hat die Rinderschlachtung in Deutschland nochmals moderat zugenommen. Bei Kühen erreichte die Wochenschlachtung Anfang Juli sogar den höchsten Wert seit Mitte Februar.

Schlachtrinder-Markt: Der Preis für Jungbullen der Handelsklasse R3 liegt derzeit bei 3,70 Euro/t. © agrar-press
Bei Jungbullen war die Schlachtung so hoch wie zuletzt Mitte Mai. Trotz der weiter wachsenden Schlachtzahlen konnten sich die Bullenpreise auf dem zuletzt erreichten Niveau knapp behaupten (R) oder gaben leicht nach (U und P). Bei Schlachtkühen konnten die Preise ebenfalls nicht für alle Qualitätssegmente (O und P) das zuletzt erreichte Niveau halten.

Bullenpreise behauptet bis leicht schwächer

Im Bundesmittel wurde für Jungbullen der Handelsklasse R3 in der Woche bis 06. Juli ein Preis von 3,46 Euro/t (Hkl. R3) gezahlt und damit eben so viel wie in den beiden Wochen zuvor. Allerdings befinden sich die Preise damit weiterhin auf dem bisherigen Jahrestiefstand. Für Jungbullen der Handelsklasse O3 wurden 3,17 Euro/kg gezahlt und damit 1 Ct weniger wie letzte Woche und für U-3 Bullen gaben die Preise ebenfalls um 1 Ct auf 3,53 Euro/kg nach. Damit haben sich die Auszahlungspreise für Jungbullen Anfang Juli behauptet (R3) oder gaben leicht nach (O3, U3). Gleichzeitig sind Bullenpreise (R 3) jetzt 11 Ct niedriger als im letzten Jahr (3,57 Euro) und sogar 30 Ct niedriger als im Jahr 2012 (3,76 Euro).

Bullenschlachtung nochmals etwas größer

Die Zahl der geschlachteten Jungbullen nahm nach den vorläufigen Daten der meldepflichtigen Schlachtbetriebe in der Abrechnungswoche bis 06. Juli um 2 Prozent (%) auf 20.774 Tiere zu. Mehr Tiere wurden zuletzt Mitte Mai geschlachtet. In den ersten 27 Wochen (Januar bis Anfang Juli) des laufenden Kalenderjahres 2014 übertreffen die Schlachtzahlen die vergleichbare Schlachtmenge aus dem Vorjahr nur ganz knapp. Derzeit beträgt der Vorsprung bei den Schlachtzahlen gerade einmal 1 %. Das BLE hatte für die ersten vier Monate des laufenden Kalenderjahres (Januar und April) offiziell einen Zuwachs der Schlachtmenge bei Bullen von gut 4 % ermittelt.

Preise für Kühe erneut uneinheitlich

Die Preise für Schlachtkühe haben sich in der Woche bis zum 06. Juli erneut nicht einheitlich entwickelt. Für Schlachtkühe der Handelsklasse R3 erhielten die Erzeuger 3,20 Euro/kg SG und damit eben so viel wie in der Vorwoche. Das ist weiterhin der höchste Preis in dieser Kategorie (R3) in diesem Jahr (2014). Für Schlachtkühe der Handelsklasse O3 wurde in der Schlachtwoche bis zum 06. Juli mit 2,98 Euro/kg hingegen 1 Ct niedrigere Preise ausgezahlt.
Die Zahl der geschlachteten Kühe hat nach den vorläufigen Daten der meldepflichtigen Schlachtbetriebe in der Abrechnungswoche bis 06. Juli nochmals um knapp 5 % auf 20.200 Tiere zugenommen. Mehr Kühe wurden in diesem Jahr zuletzt Mitte Februar geschlachtet.

Weitere Informationen erhalten Sie in unserem marktkompass.
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