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Tierseuche

Rinder-TBC nahe Allgäu nachgewiesen

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Katharina Krenn, agrarheute
am
10.02.2016

Im österreichischen Vorarlberg unweit der deutschen Grenze sind drei Betriebe aufgrund des Verdachts auf Rinder-Tuberkulose (TBC) gesperrt worden.

Nach Probeentnahmen sind Anfang der Woche in Lech, Klösterle und im Silbertal im Bezirk Bludenz drei Betriebe gesperrt worden, bestätigte Landesveterinär Norbert Greber gegenüber der APA Vorarlberger Medienberichte.

Die infizierten Rinder wurden daraufhin getötet. Derzeit werden die infizierten Tierkadaver untersucht. Einen ersten Zwischenbefund aus den Schnelltests erwartet die Behörde in den nächsten Tagen.

Gefahr der Ausbreitung

Die betroffenen Regionen grenzen an das Allgäu an. Im Silber- und im Klostertal hat es bereits in den vergangenen Jahren immer wieder TBC-Fälle bei Rindern gegeben. In Lech habe es bisher keine Verdachtsfälle gegeben.

Die Veterinärbehörde geht jedoch nicht von einer Ausbreitung der Rinder-Tuberkulose aus.

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