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Haltung und Mast

Rinderherpes in Bayern ausgebrochen

© Mühlhausen/landpixel
von , am
04.03.2015

Auf neun Bauernhöfen in Bayern ist Rinderherpes (BHV1) festgestellt worden. Die Tierseuche wurde aus Österreich eingeschleppt.

Wie das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen gegenüber dem Bayerischen Rundfunk (BR) mitteilte, wurden alle infizierten Tiere getötet. Wo sich die betroffenen Höfe befinden, gab das Amt nicht bekannt. Die Betriebe bleiben so lange gesperrt, bis der Erreger nicht mehr nachgewiesen werden kann. Landwirte sollten besonders auf Hygienemaßnahmen achten, empfiehlt das LGL. Stiefel, Kittel oder Einwegkleidung werden angeraten. Fremde sollten betroffene Ställe nicht betreten.

Rinderherpes ist für Menschen ungefährlich

Bei Tieren kann Rinderherpes zu ansteckenden Atemwegsentzündungen führen, für Menschen ist die Tierseuche ungefährlich. Seit 2011 gilt Rinderherpes in Bayern als ausgestorben. Durch die konsequente Tötung infizierter Tiere konnte ein Ausbreiten der Krankheit bislang unterbunden werden, betonte eine Sprecherin des LGL gegenüber dem Bayerischen Rundfunk (BR). 
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