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Thüringen

Rinderherpes: Tierseuchenkasse zahlte Rekordsumme in 2016

am Montag, 06.03.2017 - 13:30 (Jetzt kommentieren)

In Thüringen mussten 2016 mehr als 3.000 Rinder wegen Rinderherpes getötet werden. Die Tierseuchenkasse zahlte eine Rekordsumme.

In Thüringen hat die Tierseuchenkasse im vergangenen Jahr eine Rekordsumme für Entschädigungen an die Tierhalter gezahlt. Ursache war der Ausbruch von von Rinder-Herpes (BHV1) in Thüringen, wodurch mehr als 3.000 Tiere getötet werden mussten, berichtet die dpa. Insgesamt wurden rund 1,5 Millionen Euro gezahlt. " Das war die höchste Summe, die die Thüringer Tierseuchenkasse seit 1993 zu leisten hatte", sagte Geschäftsführer Karsten Donat der Deutschen Presse-Agentur dpa.

Tierseuchenkasse muss auch für Vogelgrippe zahlen

Auch für die Folgen der Vogelgrippe muss die Tierseuchenkasse zahlen. Allerdings sei die Summe im Vergleich zur Rekordsumme von 2016 noch überschaubar. Das Geld wird je zur Hälfte aus den Rücklagen der Kasse sowie vom Land Thüringen aufgebracht.

Mit Material von dpa

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