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Aus der Wirtschaft

Rindermarkt: Preise für Jungbullen steigen

von , am
14.11.2012

Um vier Cent sind die Preise für Jungbullen der Handelsklasse R3 in der vergangenen Woche gestiegen. Damit liegt der Preis nun bei 4,10 Euro/kg SG.

© Mühlhausen/landpixel
Am Jungbullenmarkt stiegen die Preise für Jungbullen der Klasse R3 in der vergangenen Woche um vier Cent auf 4,10 Euro/kg SG. Das teilte die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung heute in ihrem vorläufigen Wochenbericht über Schlachtvieh und Fleisch mit.

Jungbullen: Keine eindeutige Tendenz

Das verfügbare Angebot an Jungbullen reichte in der Woche bis zum 11. November gerade so aus, um den bestehenden Bedarf zu decken. Bisher herrscht aber noch Uneinigkeit darüber, ob sich der Trend zu höheren Preisen aufgrund steigender Nachfrage weiter fortsetzen kann. Der niedrigste Preis wurde mit 3,95 Euro/kg SG in Mitteldeutschland und Mecklenburg-Vorpommern registriert. 4,11 Euro/kg SG wurden in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen gezahlt.
Auch der letzte Vereinigung der Erzeugergemeinschaften nennt R3- Bullen einen Preis von 4,12 Euro/kg SG. Dies ist ein Anstieg gegenüber der Vorwoche von einem bzw. fünf Cent.

Schlachtkühe: Preise bleiben stabil

Die Preise für Schlachtkühe der Handelsklasse O3 sind in der vergangenen Woche mit 3,10 Euro/kg SG stabil. Der höchste Preis wurde mit 3,13 Euro/kg SG in Bayern gezahlt. Der Markt präsentiert sich recht ausgeglichen, aber regional sehr unterschiedlich. Experten erwarten aufgrund des bevorstehenden Weihnachtsgeschäftes eine steigende Nachfrage. Die Vereinigung der Erzeugergemeinschaften nennt am 12. November für Schlachtkühe der Handelsklasse O3 erneut einen Preis von 3,10 Euro/kg SG.
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