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Haltung und Mast

Rinderschlachtungen knapp unter Vorjahresniveau

von , am
14.08.2012

Wiesbaden - Die Rindfleischproduktion in Deutschland bleibt im ersten Halbjahr des Jahres leicht unter dem Vorjahresniveau. Jungrinder wurden deutlich mehr geschlachtet.

Die Kuhpreise sinken aufgrund erhöhter Schlachtzahlen. © contrastwerkstatt/Fotolia
Das Aufkommen an Schlachtrindern lag im 1. Halbjahr 2012 mit knapp 1,8 Millionen Tieren geringfügig unter dem des Vorjahreszeitraums. Aktuelle ist lediglich ein Minus von 4.300 Tieren oder 0,2 Prozent zu verzeichnen. Deutliche Unterschiede gibt es allerdings in den geschlachteten Rinderkategorien, teilt das Statistische Bundesamt mit.
 
 
 
 
Während Färsenschlachtungen mit Minus fünf Prozent deutlich unter denen des 1. Halbjahres 2011 blieben, war das Schlachtaufkommen von Bullen und Ochsen mit Minus 1,3 Prozent) sowie Kühen mit Minus 0,9 Prozent nur leicht rückläufig.

Deutlich mehr Jungrinder geschlachtet

Deutliche Schlachtungszunahmen lagen dagegen bei Kälbern mit 171.000 Tieren, was einer Zunahme von 12.800 Tieren oder 8,1 Prozent entspricht. Bei Jungrindern haben die Schlachtungen um 51,5 Prozent zugenommen. Im ersten Halbjahr wurden 3.100 Tiere in Deutschland geschlachtet vor. Hier resultiert der starke Zuwachs aus umfangreichen Einfuhren aus dem Ausland, wobei Schlachtungen von Jungrindern, bei insgesamt geringer Stückzahl, hälftig auf Inland/Ausland verteilt sind.
 
Die Rindfleischerzeugung insgesamt blieb um 0,8 Prozent oder minus 4.400 Tonnen hinter der halbjährlichen Vorjahresproduktion zurück. Insgesamt wurden 556.400 Tonnen Rindfleisch erzeugt. Obwohl Bullen und Färsen gestiegene durchschnittliche Schlachtgewichte aufzuweisen hatten, jedoch die übrigen Rinderarten weniger auf die Waage brachten, verringerten sie die Gesamtschlachtmenge.
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