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Aus der Wirtschaft

Rindfleisch: Japan hebt Importbeschränkungen auf

von , am
30.01.2013

Japan wird zum 1. Februar seine Importbeschränkungen für Rindfleisch aus den USA und Kanada von Rindern die älter als 20 Monate sind, aufheben. Grund für die Beschränkungen war BSE.

In den USA sinkt der Pro-Kopf-Verbrauch an Rindfleisch um knapp vier Prozent. © VRD/fotolia.com
Damit verbessern sich die Exportmöglichkeiten der USA und Kanadas auf einem der wichtigsten Märkte für Qualitätsrindfleisch.
 
Japan (ebenso Korea) hatte die Einfuhr von Rindfleisch nach dem ersten BSE-Fall in den USA im Jahr 2003 zunächst vollständig gestoppt. Ab 2006 wurde der Import dann wieder für Fleisch von Tieren die nicht älter als 20 Monate waren erlaubt. Die gleichen Regelungen galten bis dahin auch für kanadische Rindfleischimporte.
 
Am US-Terminmarkt sprang der Preis für Schlachtrinder (Live Cattle) am Montag nach Bekanntwerden der neuen Regelung um mehr als zwei Prozent nach oben.

Japan wieder der wichtigste Markt

Allerdings war Japan auch mit den noch geltenden Handelsbeschränkungen seit 2012 (knapp vor Südkorea) wieder der wichtigste Absatzmarkt für Rindfleisch aus den USA. Rund 20 Prozent (%) aller Rindfleischausfuhren gingen 2012 in das Land der aufgehendenden Sonne.
 
Bis zum Jahr 2003 war Japan für die USA ebenfalls der wichtigste Absatzmarkt und nahm sogar 30 % der damals auch insgesamt um etwa ein Drittel größeren US-Ausfuhren auf. Japan ist derzeit nach Russland und den USA und noch vor Korea und China der drittgrößte Rindfleischimporteur der Welt.

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