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Haltung und Mast

Rindfleischnotierungen legen etwas zu

von , am
29.08.2011

Brüssel - Jungbullen der Klasse R3 kosteten in der Woche zum 21. August 2011 an den repräsentativen Märkten durchschnittlich 346,87 Euro je 100 Kilogramm Schlachtgewicht.

In der Europäischen Union sind die Notierungen für Schlachtrinder zuletzt leicht gestiegen. © Kurt Michel/pixelio
Das waren 1,95 Euro oder 0,6 Prozent mehr als in der Vorwoche. Getragen wurde die Entwicklung vor allen Dingen von Deutschland, wo die Tierhalter Aufschläge von 1,4 Prozent verzeichnen konnten. In Österreich kletterten die Kurse sogar um 1,6 Prozent.
 
Außerdem meldeten Italien, Belgien, Polen und Frankreich Steigerungen von 0,9 Prozent bis 0,6 Prozent. Dänische R3-Bullen kosteten immerhin 0,3 Prozent mehr, britische Tiere waren 0,1 Prozent teurer. In Irland sanken dagegen die Preise leicht um 0,3 Prozent.

Schlachtkühe: Höheres Preisniveau

Für Schlachtkühe der Handelsklasse O3 ermittelte die EU-Kommission in der Berichtswoche einen Durchschnittspreis von 281,63 Euro je 100 Kilogramm Schlachtgewicht; das waren 1,17 Euro oder 0,4 Prozent mehr als in der Vorwoche. Deutliche Kursaufschläge gab es für französische Tierhalter mit einem Plus von 1,3 Prozent. In Großbritannien wurden 1,2 Prozent mehr gezahlt. In Belgien erhöhten sich die Kurse um 0,6 Prozent, in Deutschland um 0,3 Prozent. Leichte Abschläge von 0,2 Prozent beziehungsweise 0,3 Prozent mussten dagegen die irischen und österreichischen Tierhalter hinnehmen. In Italien sanken die Auszahlungspreise sogar um 2,2 Prozent.

Schlachtfärsen: Steigende Preise

EU-Marktpreise für Rinder (Woche vom 15. bis 21. August 2011).
Die Preise für Schlachtfärsen der Handelsklasse R3 stiegen in der Berichtswoche um 0,63 Euro oder 0,2 Prozent auf 345,25 Euro je 100 Kilogramm Schlachtgewicht an. Dabei kletterten die Kurse in Italien um 1 Prozent. Die Notierungen in Dänemark, Deutschland und Polen erhöhten sich um jeweils 0,6 Prozent. Die Erlöse der belgischen Tierhalter stiegen um 0,4 Prozent. Andererseits fielen die Preise in Irland um 1 Prozent. Preisnachlässe von 1,1 Prozent beziehungsweise 1,2 Prozent mussten für österreichische und portugiesische R3-Färsen gewährt werden. Für tschechische Tierhalter fielen die Erlöse um 1,5 Prozent.
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