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Haltung und Mast

Rindfleischpreise erneut gestiegen

von , am
05.09.2011

Brüssel - Die Notierungen für Schlachtrinder haben sich an den repräsentativen Märkten der Europäischen Union nochmals erhöht.

Schlachtrindernotierungen behaupten sich weiter gut. © Günter Havlena/Pixelio
Nach Angaben der EU-Kommission wurden in der Woche zum 28. August 2011 für Jungbullen der Klasse R3 durchschnittlich 350,10 Euro je 100 Kilogramm Schlachtgewicht gezahlt; das waren 3,23 Euro oder 0,9 Prozent mehr als eine Woche zuvor. In Belgien und Deutschland kletterten die Kurse jeweils um knapp zwei Prozent.
 
Für italienische Tierhalter gab es sogar ein Plus von 2,4 Prozent. Polen meldete Preisaufschläge von 1,4 Prozent, Österreich von 1,2 Prozent. Um immerhin 0,6 Prozent stiegen die Notierungen in Frankreich. Keine Veränderung gab es in Spanien. Marginale Abschläge von 0,2 Prozent mussten dagegen die britischen, dänischen und tschechischen Rinderhalter hinnehmen.

Preise in Deutschland tendierten seitwärts

Schlachtkühe der Handelsklasse O3 kosteten in der Berichtswoche 282,60 Euro je 100 Kilogramm Schlachtgewicht; das bedeutete ein Plus von 0,97 Euro oder 0,3 Prozent gegenüber der Vorwoche. In Polen erhöhten sich die Kurse um 1,8 Prozent. Für belgische und tschechische Tiere gab es Aufschläge von jeweils gut ein Prozent. Dänische Schlachtkühe verteuerten sich um 0,4 Prozent. In Irland und Deutschland tendierten die Notierungen seitwärts. Indessen sanken die Erlöse in Italien um 1,1 Prozent. Abschläge von 1,2 Prozent mussten die britischen Tierhalter hinnehmen.

Färsen: Aufwärtstendenz an den EU-Märkten

EU-Marktpreise für Rinder (Woche vom 22. bis 28. August 2011).
Die Preise für Färsen der Handelsklasse R3 stiegen Ende August im EU-Mittel um 1,64 Euro oder 0,5 Prozent auf durchschnittlich 346,89 Euro je 100 Kilogramm Schlachtgewicht. Überdurchschnittlich kletterten die Notierungen mit einem Plus von 0,6 Prozent in Deutschland und in Frankreich. Italienische Tierhalter erhielten sogar Aufschläge von 1,7 Prozent. Um 0,2 Prozent stiegen die Preise in Belgien und Großbritannien. Konstant tendierten die Preise in Spanien. In Tschechien gingen die Kurse um 0,2 Prozent nach unten, in Polen um 1,2 Prozent.
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