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Milchproduktion

Rohstoffwert der Milch leicht zurückgegangen

von , am
02.08.2011

Kiel - Der deutsche Rohstoffwert der Milch ist im Juli 2011 um 0,6 Cent auf 35,2 Cent je kg Milch mit vier Prozent Fett und 3,4 Prozent Eiweiß (ab Hof und ohne Mehrwertsteuer) gesunken.

Die EU-Kommission rechnet nur mit einem moderaten Anstieg der Milchmenge und einer Stabilisierung der Erzeugerpreise nach dem Ende des Quotensystems. © Mühlhausen/landpixel
Das hat das Kieler ife Informations- und Forschungszentrum für Ernährungswirtschaft errechnet. Das Vorjahresniveau wurde damit um zwei Cent überschritten. Von seinem Höchststand der vergangenen zwölf Monate mit 39,1 Cent im März 2011 hat sich der Rohstoffwert inzwischen jedoch deutlich entfernt. Im Vergleich zum Juni 2011 gab der Erlös aus der Verwertung als Magermilchpulver um 3,9 Prozent nach, während der Buttererlös um 1,3 Prozent kletterte. Insgesamt blieb der Fettwert der Milch im Berichtsmonat stabil, wohingegen der Nichtfettwert etwas an Boden verlor.
 
Das Kieler Forschungszentrum ermittelt den Rohstoffwert der Milch aus den durchschnittlichen Marktpreisen für lose und geformte Butter sowie Magermilchpulver in Lebensmittel- und Futtermittelqualität ohne Berücksichtigung langfristiger Kontrakte. Basis sind die Notierungen der Börse Kempten und der Amtlichen Notierungskommission Hannover.
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