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Aus der Wirtschaft

Schlachtkühe: Preis geht auf 3,28 Euro/kg runter

von , am
24.07.2015

Während sich der Preis für Jungbullen in der Woche bis 19. Juli relativ stabil zeigte, ging es für Schlachtkühe weiter nach unten.

70 Prozent des derzeitigen spezifizierten Risikomaterials (SRM) könnten ab 2016 wieder frei verkehrsfähig sein. © Mühlhausen/landpixel
Im Bundesmittel wurde für Jungbullen der Handelsklasse R3 in der Woche bis 19. Juli ein Preis von 3,62 Euro kg SG (Hkl. R3) gezahlt und damit genausoviel wie in der Woche zuvor. Für Jungbullen der Handelsklasse O3 bekamen die Landwirte im Bundesmittel 3,30 Euro/kg ausgezahlt und damit zwei Cent mehr als letzte Woche. Die Preise für U3-Bullen gaben um einen Cent auf 3,70 Euro/kg nach.

Kuhpreise weiter am Sinken

Die Preise für Schlachtkühe haben in der Woche bis 19. Juli noch einmal nachgegeben. Für Schlachtkühe der Handelsklasse R3 erhielten die Landwirte nur noch 3,28 Euro/kg SG und damit drei Cent weniger als in der Woche zuvor (3,31). In der Klasse sind die Preise damit in den letzten drei Wochen um insgesamt sechs Cent heruntergegangen.
 
Für Schlachtkühe der Handelsklasse O3 bekamen die Landwirte in der aktuellen Schlachtwoche 3,06 Euro/kg und damit fünf Cent weniger als in der vorigen Woche ausgezahlt. Für Kühe dieser Kategorie sind die Preise damit in den letzten drei Wochen um 14 Cent gefallen. Außerdem sind die Preise für P2-Kühe (Verarbeitungsqualität) um sieben Cent auf 2,35 Euro/kg zurückgegangen. Damit sind die P2-Preise zwölf Cent niedriger als zu Monatsbeginn.

Zahl der geschlachteten Bullen konstant

Die Zahl der geschlachteten Jungbullen ist nach den vorläufigen Daten der meldepflichtigen Schlachtbetriebe in der Woche bis zum 19. Juli mit 17.238 geschlachteten Tieren nahezu gleich geblieben (Vw: 17.119).
 
Auch die Zahl der geschlachteten Kühe blieb nach den Daten der meldepflichtigen Schlachtbetriebe in der Woche bis zum 19. Juli gegenüber der Vorwoche mit 17.776 Tieren relativ stabil (Vw: 17.699).
 
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