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Aus der Wirtschaft

Schlachtrinder: Abwärtstrend durchbrochen

von , am
25.07.2013

Bonn - Nachdem es für die Jungbullenpreise seit Wochen nur abwärts ging, stieg der Auszahlungspreis im Bundesdurchschnitt in der vergangenen Woche um einen Cent.

Die Bullenpreise haben sich in den letzten Wochen erholt. © Mühlhausen/landpixel
Am Rindermarkt wurde vergangene Woche der seit langem anhaltende Abwärtstrend durchbrochen. Mit 3,56 Euro/kg SG wurde immerhin ein Cent mehr ausgezahlt. Das teilt die Bundesanstalt für Ernährung und Landwirtschaft in ihrem vorläufigen Wochenbericht.
In der Woche bis zum 21. Juli war die Preisspanne zwischen den einzelnen Bundesländern wieder sehr gering. Der höchste Preis lag diesmal bei 3,57 Euro/kg SG und wurde aus den Ländern Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und Nordrhein Westfalen gemeldet. Der niedrigste Preis lag gerade mal drei Cent darunter und kam aus Niedersachsen.
Die Zahl der Schlachtungen über alle Handelsklassen ging in der vergangenen Woche noch weiter zurück. Mit 17.987 Tieren wurden nochmals fast Tausend Tiere weniger geschlachtet.

Schlachtkühe: Preis fällt weiter

Anders als bei den Jungbullen, sank der Preis für Schlachtkühe der Handelsklasse O3 um weitere zwei Cent auf 3,28 Euro/kg SG. Die Preisspanne im gesamtem Bundegebiet erstreckt sich nach wie vor über zehn Cent. In Mitteldeutschland un Mecklenburg-Vorpommern sank der Preis um zwei Cent, auf gerademal 3,21 Euro/kg SG. In Niedersachsen wurden mit 3,31 Euro/kg SG zehn Cent mehr ausgezahlt. Nach einem deutlichen Rückgang der Schlachtungen Mitte Juli, ist nun wieder ein Anstieg zu verzeichnen. Mit 18.055 Kühen wurden im Vergleich zur Vorwoche fast sieben Prozent mehr geschlachtet.
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