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Aus der Wirtschaft

Schlachtrinder: Kuhpreise ohne Halt, steigende Schlachtzahlen

© Mühlhausen/landpixel
von , am
22.08.2014

In der dritten Augustwoche setzte sich die unterschiedliche Preisentwicklung bei Bullen und Kühen fort. Die Preise für Schlachtkühe gehen auf den niedrigsten Stand seit Anfang März.

Die Bullenpreise haben sich in den letzten Wochen erholt. © Mühlhausen/landpixel
Während sich die Bullenpreise wie in der Vorwoche behaupten konnten, gaben die Preise für Schlachtkühe erneut kräftig nach und fallen auf den tiefsten Stand seit Anfang März. Damit behaupten sich die Preise für Jungbullen weiterhin seit Anfang Juni auf einem ähnlichen Niveau. Dagegen bewegen sich die Preise für Schlachtkühe seit Mitte Juli immer weiter nach unten. Gleichzeitig hat die Anzahl der geschachteten Bullen in der letzten Woche sehr deutlich zugenommen und auch die Zahl der geschlachteten Kühe war nochmals größer als in der Vorwoche.
 
Im Bundesmittel wurde für Jungbullen der Handelsklasse R3 in der Woche bis 17. August ein Preis von 3,47 Euro/t (Hkl. R3) gezahlt und damit eben so viel wie in der Woche zuvor. Für Jungbullen der Handelsklasse O3 wurden 3,20 Euro/kg gezahlt und damit ebenfalls der gleiche Preis wie letzte Woche und auch für U-3 Bullen notierten die Preise unverändert bei 3,54 Euro/kg. Damit haben sich die Auszahlungspreise für Jungbullen sei Mitte Juni fast nicht verändert.
Die Zahl der geschlachteten Jungbullen nahm nach den vorläufigen Daten der meldepflichtigen Schlachtbetriebe in der Abrechnungswoche bis 17. August um knapp 15 Prozent (%) auf 21.769 Tiere zu. Das ist die größte Schlachtmenge seit Ende Mai. 

Preise für Kühe fallen weiter

Die Preise für Schlachtkühe haben in der Woche bis zum 17. August weiter nachgegeben. Für Schlachtkühe der Handelsklasse R3 erhielten die Erzeuger 3,09 Euro/kg SG und damit 2 Ct weniger der Vorwoche. Sei Mitte Juli haben die Preise für R3-Kühe damit um 11 Ct nachgegeben und sind auf den niedrigsten Stand seit Anfang März gefallen. Für Schlachtkühe der Handelsklasse O3 wurde in der Schlachtwoche bis zum 17. August mit 2,84 Euro/kg um 4 Ct niedrigere Preise ausgezahlt. Gleichzeitig gaben die Preise für P2-Kühe (Verarbeitungsqualität) um 3 Ct auf 2,18 Euro/kg nach.
 

Kuhschlachtung auf höchstem Stand seit Januar

Die Zahl der geschlachteten Kühe nahm nach den vorläufigen Daten der meldepflichtigen Schlachtbetriebe in der Abrechnungswoche bis 17. August um knapp 7 % auf 20.753 Tieren zu. Das ist die größte Schlachtmenge seit Ende Januar 2014. In den ersten 33 Wochen des laufenden Kalenderjahres (Januar bis 17. August) liegen die vorläufigen Schlachtzahlen unter der vergleichbaren Schlachtmenge aus dem Vorjahr. Das BLE hat für die ersten sechs Monate des aktuellen Kalenderjahres (Januar und Juni) offiziell eine Zunahme der Schlachtmenge bei Kühen von knapp 1,1 % ausgewiesen.

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