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Aus der Wirtschaft

Schlachtrinder: Markt stabilisiert sich wieder

von , am
13.12.2012

Nachdem der Preis für Jungbullen in der ersten Dezemberwoche hinunterrutschte, konnte er sich in der vergangenen Woche stabilisieren. Die Schlachtzahlen haben deutlich abgenommen.

Rund ein Prozent der geschlachteten Kühe waren laut Erhebung trächtig. © Udo Böhlefeld/pixelio.de
Während die Preise für Jungbullen der Handelsklasse R3 Anfang Dezember um vier Cent pro Kilogramm SG gefallen waren, scheinen sie sich jetzt langsam wieder zu stabilisieren. In der Woche bis zum 9. Dezember ging der Preis für Jungbullen der Handelsklasse R3 um einen Cent nach unten und wird nun von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) mit 4,08 Euro/kg SG angegeben.
 
 
Damit sank der Preis längst nicht mehr so stark wie in der Woche zuvor. Die Preisspanne reichte je nach Region in der vergangenen Woche von 4,03 bis 4,10 Euro/kg SG.

Deutlich weniger Jungbullen geschlachtet

Deutlich rückläufig ist die Anzahl der geschlachteten Jungbullen (E-P). Mit 20.943 Tieren ging die Schlachtzahl um fast 14 Prozent zurück und liegt nun ungefähr wieder auf dem Niveau wie in der 2. Novemberwoche.
Marktbeobachter gehen nun davon aus, dass sich Angebot und Nachfrage ins Gleichgewicht bringen und sich der Markt stabilisiert.

Schlachtkühe: Leicht schwächere Preise

Die Preise für Schlachtkühe gaben in der vergangenen Woche um zwei Cent nach und liegen jetzt für die Handelsklasse O3 bei 3,10 Euro/kg SG. In Schleswig Holstein wurde mit 3,14 Euro/kg SG der höchste Preis gezahlt. Die Schlachtzahlen gingen hier nur leicht zurück und werden von der BLE mit 23.690 für die vergangene Woche angegeben. In der Woche zuvor wurden 289 Tiere mehr geschlachtet.
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