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Aus der Wirtschaft

Schlachtrinder: Preis für Schlachtkühe erneut gestiegen

© w.r.wagner/pixelio
von , am
12.02.2015

Die Zahl der geschlachteten Rinder ist auch in der sechsten Kalenderwoche weiter rückläufig. Auf die Erzeugerpreise wirkt sich das positiv aus. Für Jungbullen und Schlachtkühe gab es vier bzw. sechs Cent mehr.

Für Jungbullen und Schlachtkühe gab es in der sechsten Kalenderwoche vier bzw. sechs Cent mehr. © Kalle Kolodziej/fotolia.de
Im Bundesdurchschnitt wurde für Jungbullen der Handelsklasse R3 in der Woche vom 2. bis 8. Februar 2015 ein Preis von 3,84 Euro je Kilogramm (kg) gezahlt, das sind vier Cent mehr als in der Vorwoche. Für Jungbullen der Handelsklasse O3 stieg der Preis ebenfalls um vier Cent auf  3,45 Euro je kg. Die Preise für U3-Jungbullen kletterten auf 3,91 Euro/kg - also auch um vier Cent über das Niveau der Vorwoche.
 
Insgesamt tendieren die Preise für Jungbullen etwas nach oben, wie aus dem Wochenbericht der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) hervorgeht.

Preise für O3-Schlachtkühe um 6 Cent gestiegen

Die Preise für Schlachtkühe haben auch in der Woche vom 2. bis 8. Februar weiter angezogen. Für Schlachtkühe der Handelsklasse R3 erhielten die Landwirte im Bundesdurchschnitt 2,92 Euro/kg SG (Vorwoche 2,88 Euro/kg). Für Schlachtkühe der Handelsklasse O3 wurde 2,73 Euro/kg SG gezahlt. Das sind sechs Cent mehr als in der Vorwoche.
 

Schlachtzahlen sinken weiter

Die Zahl der geschlachteten Jungbullen lag in der Abrechnungswoche bis 8. Februar 2015 bei  18.701 Tieren (Vorwoche 19.510 Tiere). Auch die Zahl der geschlachteten Kühe lag mit 19.101  Tieren erneut unter der Vorwoche (20.678 Tiere). Damit setzt sich der Trend von weniger Schlachtungen weiter fort.
 
 
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