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Aus der Wirtschaft

Schlachtrinder: Preis geht einen Cent rauf

© agrar-press
von , am
08.08.2013

Bonn - Der Preis für Junbullen ist wieder gestiegen und lag in der vergangenen Woche bei 3,58 Euro/kg SG. Dagegen ist der Preis für Schlachtkühe um weitere sechs Cent gefallen.

Die Kuhpreise sinken aufgrund erhöhter Schlachtzahlen. © contrastwerkstatt/Fotolia
In der Woche vom 29. Juli bis 4. August ist der Preis für Jungbullen der Handelsklasse R3 um einen Cent gestiegen. Wie die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung mitteilt, lag der Preis in der vergangenen Woche bei 3,58 Euro je Kilogramm Schlachtgewicht (Euro/kg SG).
 
Am wenigsten konnten mit 3,46 Euro/kg SG die Landwirte in Mitteldeutschland und Mecklenburg-Vorpommern für ihre Jungbullen erlösen. Die höchsten Preise wurden mit 3,60 Euro/kg SG in Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz gezahlt.
Die Zahl der Schlachtungen über alle Handelsklassen hinweg ist minimal um 284 Jungbullen auf 17.703 Tiere gefallen.

Schlachtkühe: Sechs Cent weniger

Anders als bei den Jungbullen, sank der Preis für Schlachtkühe der Handelsklasse O3 um weitere sechs Cent auf 3,21 Euro/kg SG. Die Preisspanne im gesamtem Bundegebiet erstreckt sich über elf Cent. In Mitteldeutschland un Mecklenburg-Vorpommern ist der Preis um sieben Cent, auf 3,15 Euro/kg SG gesunken und ist damit der niedrigste Auszahlungspreis. In Niedersachsen/Bremen wurde mit 3,26 Euro/kg SG der höchste Preis ausgezahlt.
Die Zahl der Schlachtungen über alle Handelklassen hinweg ist im Vergleich zur Vorwoche leicht gesunken. Mit 18.734 Kühen wurden 643 Tiere mehr geschlachtet.
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