Login
Aus der Wirtschaft

Schlachtrinder: Preis hält sich bei 3,55 Euro

von , am
30.05.2013

Bonn - Haben die Preise für Schlachtrinder ihren Tiefpunkt hinter sich? In der vergangenen Woche blieben die Auszahlungspreise für Jungbullen mit 3,55 Euro/kg SG jedenfalls auf dem Niveau der Vorwoche.

Die Bullenpreise haben sich in den letzten Wochen erholt. © Mühlhausen/landpixel
Nachdem die Preise für Jungbullen der Handelsklasse R3 in Mitte Mai nochmals um vier Cent nach unten gegangen sind, scheint die Talsohle erreicht. In der vergangenen Woche hält sich der Preis mit 3,55 Euro pro Kilogramm Schlachtgewicht auf dem Niveau der Vorwoche. Das teilt die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung in ihrem aktuellen Wochenbericht mit. Marktexperten sprechen von einer belebteren Nachfrage aufgrund der kühlen Temperaturen, die ein nicht allzu großes Angebot trifft.
Die niedrigste Preismeldung kam mit 3,52 Euro/kg SG aus Schleswig Holstein. Damit liegt der schwächste Preis allerdings einen Cent unter der Vorwoche. Der höchste Preis wurde mit 3,60 Euro/kg SG in den Bundesländern Baden Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz bezahlt. Auch hier leibt der Preis einen Cent hinter der Vorwoche zurück. Während die Schlachtungen der Jungbullen  in der Woche bis zum 19. Mai weiter angestiegen, wurden in der vergangenen Woche deutlich weniger Tiere geschlachtet. Über alle Handelsklassen hinweg wurden 17.193 Tiere geschlachtet. Das sind 4.320 Tiere oder gut 20 Prozent weniger als in der Woche zuvor.

Schlachtkühe: Ein Cent weniger ausgezahlt

Für Schlachtkühe ging es allerdings in der vergangenen Woche nochmals einen Cent runter. Für Tiere der Handelsklasse O3 lag man im Schnitt bei 3,18 Euro je Kilogramm Schlachtgewicht.
 
Mit 3,13 Euro/kg SG erhielten wieder die Landwirte in Mitteldeutschland, Mecklenburg-Vorpommern sowie im Bundesgebiet Ost  am wenigsten für ihre Tiere. In Niedersachsen wurde mit 3,20 Euro/kg SG wieder der höchste Preis gezahlt.
Die Zahl der Schlachtungen ging in der vergangenen Woche deutlich nach unten. Allerdings fehlte auch durch den Pfingstmontag ein Schlachttag. Insgesamt wurden in der Woche bis zum 26. Mai über die Handelsklassen E bis P 14.997 Kühe geschlachtet. Das sind 2.891 Tiere oder gut 16 Prozent weniger als in der Woche zuvor.
Auch interessant