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Aus der Wirtschaft

Schlachtrinder: Preis steigt weiter

von , am
13.06.2013

Für die Rinderpreise geht es weiter aufwärts. In der vergangenen Woche wurden für Jungbullen der Handelsklasse R3 fünf Cent mehr pro Kilogramm Schlachtgewicht gezahlt.

© agrar-press
Bei den Rinderpreisen geht es weiter aufwärts. Nachdem es bereits in der Woche bis zum 2. Juni einen Preisaufschlag von zwei Cent gab, wurden in der vergangenen Woche mit 3,62 Euro/kg SG nochmals fünf Cent mehr bezahlt. Das teilt die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung in ihrem aktuellen Wochenbericht mit. 
 
 
 
 
Die niedrigste Preismeldung kam auch in dieser Woche wieder aus Schleswig Holstein. Allerdings wurden hier mit 3,58 Euro/kg SG immerhin drei Cent mehr gezahlt im Vergleich zur Vorwoche.  3,63 Euro/kg SG wurden nur in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen bezahlt. Die Schlachtungen sind auch in der Woche bis zum 9. Juni weiter gestiegen. Über alle Handelsklassen hinweg wurden 20.477 Jungbullen  geschlachtet. Das sind fast zwölf Prozent mehr als in der Woche zuvor.

Schlachtkühe: Preis steigt um drei Cent

Auch für die Schlachtkühe der Handelsklasse O3 stiegen die Preise weiter. In der vergangenen Woche wurden im Bundesdurchschnitt 3,23 Euro/kg SG gezahlt. Das sind drei Cent meht als in der ersten Juniwoche.
Der niedrigste Preis wurde erneut aus Mitteldeutschland, Mecklenburg-Vorpommern sowie im Bundesgebiet Ost mit 3,18 Euro/kg SG gemeldet. Der höchste Preis wurde diesmal in Schleswig Holstein mit 3,29 Euro/kg SG gezahlt.
Die Schlachtungen gingen in der vergangenen Woche weiter nach unten. Insgesamt wurden über die Handelsklassen E bis P 14.788 Kühe geschlachtet. Das sind gut 800 Tiere weniger im Vergleich zur Vorwoche.
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