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Aus der Wirtschaft

Schlachtrinder: Preis steigt um einen Cent

© agrar-press
von , am
15.08.2013

Bonn - Der Preis für Schlachtrinder ist in der Woche vom 5. bis 8. August um einen Cent auf 3,59 Euro/kg SG gestiegen. Der Preis für Schlachtkühe ist hingegen um neun Cent abgestürzt.

Milchkrise: Die Auszahlung von 70 Prozent der Direktzahlungen und 85 Prozent der ELER-Mittel zur Förderung des ländlichen Raums soll auf den 16. Oktober 2015 vorgezogen werden. © Marco Barnebeck(Telemarco)/pixelio.de
Einen Cent mehr konnten Landwirte in der Woche vom 8. bis 11. August für Jungbullen der Handelsklasse R3 erzielen. Damit ist der Preis auf 3,59 Euro je Kilogramm Schlachtgewicht (Euro/kg SG) gestiegen, wie aus den aktuellen Zahlen der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung hervorgeht.
 
Den niedrigsten Preis erzielten mit jeweils 3,50 Euro/kg SG Landwirte in Mitteldeutschland und Mecklenburg-Vorpommern, wohingegen ihre Berufskollegen in Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz mit 3,61 Euro/kg SG ganze elf Cent mehr ausgezahlt bekamen.
Über alle Handelsklassen hinweg (E-P) sind in der KW 32 18.270 Jungbullen geschlachtet worden. Das sind 567 Tiere mehr als in der Woch davor.

Schlachtkühe: Preis sinkt um weitere neun Cent

Bei den Schlachtkühe ging es in der KW 32 weiter bergab. Nachdem der Preis bereits in der Woche davor um sechs Cent gefallen war, gab es in der vergangenen Woche nochmals neun Cent weniger. Damit lag man von 8. bis 11. Oktober bei 3,12 Euro je Kilogramm Schlachtgewicht für Kühe der Klasse O3.

Die Preisspanne war in der vergangenen Woche groß: Während Landwirte in Schleswig Hostein/Hamburg und Niedersachsen/Bremen immerhin noch 3,14 Euro/kg SG erzielten, fiel der Preis in Mitteldeutschland, Mecklenburg-Vorpommern und im Bundesgebiet Ost auf magere 3,03 Euro/kg SG.
Die Zahl der geschlachteten Kühe (Handelsklassen E-P) ist nur marginal um 802 Tiere gefallen. Damit wurden zwischen 8. und 11. August 17.914 Tiere geschlachtet.
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