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Aus der Wirtschaft

Schlachtrinder: Preis um zwei Cent gestiegen

© Mühlhausen/landpixel
von , am
21.11.2013

Der Preis für Schlachtrinder (R3) ist in der Woche vom 11. bis 17. November um zwei Cent auf 3,73 Euro/kg SG gestiegen. Der Preis für Schlachtkühe (O3) ging um fünf Cent zurück und lag bei 2,67 Euro/kg SG.

Anfang Juli strahlte die ARD eine Doku über die kriminellen Machenschaften in der Fleischbranche aus. © Mühlhausen/landpixel
In der Woche vom 11. bis 17. November ist der Auszahlungspreis für Jungbullen der Handelsklasse R3 um zwei Cent gestiegen. Damit bekamen Landwirte 3,73 Euro je Kilogramm Schlachtgewicht (Euro/kg SG) ausgezahlt, wie aus den aktuellen Zahlen der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung hervorgeht.
 
Den niedrigsten Preis erzielten die Mäster in Mitteldeutschland, Mecklenburg-Vorpommern und im Bundesgebiet Ost: Dort bekamen die Landwirte 3,57 Euro/kg SG für ihre Jungbullen bezahlt. In Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz hingegen konnten die Bullenmäster mit 3,81 Euro/kg SG den höchsten Preis erzielen.

    Schlachtkühe: Preise gehen weiter fünf Cent runter

    Bei den Schlachtkühen sanken die Preise in der KW 46 um weitere fünf Cent. Der Preis für Kühe der Klasse O3 lag damit bei 2,67 Euro/kg SG. In der Vorwoche sanken die Preise bereits um vier Cent.
     
    Die Landwirte im Bundesgebiet Ost, in Mitteldeutschland und in Mecklenburg-Vorpommern bekamen mit 2,60 Euro/kg SG den niedrigsten Preis gezahlt. Dagegen konnten ihre Kollegen in Bayern mit 2,76 Euro/kg SG den höchsten Preis für ihre Schlachtkühe erlösen.
      Die Zahl der geschlachteten Kühe (Handelsklassen E-P) ist um 2.665 Tiere gesunken. Insgesamt wurden vom 11. bis 17. November 24.200 Tiere geschlachtet.

      Marktreport: Rindermarkt - Niedrige Preise, kleines Angebot

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