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Aus der Wirtschaft

Schlachtrinder: Preise für Jungbullen geben nach

von , am
06.12.2012

Die Preise für Jungbullen stehen unter Druck. In der vergangenen Woche wurden vier Cent weniger pro Kilogramm Schlachtgewicht gezahlt. Für die Schlachtkühe blieb der Preis aber stabil.

Die Preise für Jungbullen der Handelsklasse O3 liegen mit 3,45 Euro/kg 21 Cent über dem Vorjahr. © Mühlhausen/landpixel
Der Preis für Jungbullen der Handelsklasse R3 gab in der Woche zum 2. Dezember vier Cent nach und wird nun mit 4,09 Euro/kg SG vom Bundesinstitut für Landwirtschaft und Ernährung angegeben. In den Wochen zuvor konnte sich der Preis noch stabil halten und stieg sogar Anfang November noch leicht an. In Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland Pfalz wurde in der vergangenen Woche mit 4,13 Euro/kg SG der höchste Preis gezahlt.
 
 
 Bei den Schlachtzahlen (Jungbullen E-P) ist ein minimaler Rückgang von 228 Tieren auf 24.261 registriert. Die von Experten angekündigte Marktbelebung aufgrund des Weihnachtsgeschäftes scheint noch auf sich warten zu lassen.

Schlachtkühe: Stabile Preise

Im Gegensatz zu den Preisen für Jungbullen, hält sich der Preis für Schlachtkühe der Handelsklasse O3 stabil auf dem Niveau der Vorwoche und steigt sogar um einen Cent auf 3,12 Euro/kg SG. Je nach Region wurden Preise von 3,09 bis 3,15 Euro/kg SG gezahlt. Der Preis in Mitteldeutschland und Mecklenburg Vorpommern stieg im Vergleich zur Vorwoche um zwei Cent/kg SG.
 
Die Schlachtungen sind in der Woche bis zum 2. Dezember angestiegen. Insgesamt wurden 23.979 Kühe ( E-P) geschlachtet. Das ist eine Steigerung gegenüber der Vorwoche von gut sieben Prozent.
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