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Aus der Wirtschaft

Schlachtrinder: Preise für Kühe fallen weiter, Bullen stabil

© contrastwerkstatt/Fotolia
von , am
15.08.2014

Mitte August entwickeln sich die Preise bei Bullen und Kühen weiterhin in unterschiedliche Richtungen. Währen sich die Bullenpreise nicht verändern, geben die Preise für Schlachtkühe weiter nach.

Bald könnten deutsche Betriebe wieder Rindfleischprodukte nach Russland exportieren. © Goran Milic/fotolia.de
Damit halten die Preise für Jungbullen weiterhin das etwa seit Anfang Juni erreichte Niveau. Die Preise für Schlachtkühe bewegen sich hingegen etwa seit Mitte Juli kontinuierlich abwärts. Gleichzeitig nimmt die Bullenschlachtung nach einen fünf Wochen dauernden Rückgang erstmals wieder leicht zu. Die Zahl der geschlachteten Kühe blieb hingegen stabil und ist knapp 3 Prozent (%) höher als die Bullenschlachtung.

Bullenpreise weiterhin stabil


Im Bundesmittel wurde für Jungbullen der Handelsklasse R3 in der Woche bis 10. August ein Preis von 3,47 Euro/t (Hkl. R3) gezahlt und eben so viel wie in der Woche zuvor. Für Jungbullen der Handelsklasse O3 wurden 3,20 Euro/kg gezahlt und damit ebenfalls der gleiche Preis wie letzte Woche und auch für U-3 Bullen notierten die Preise unverändert bei 3,54 Euro/kg. Damit haben sich die Auszahlungspreise für Jungbullen sei Mitte Juni fast nicht verändert. Die Zahl der geschlachteten Jungbullen nahm nach den vorläufigen Daten der meldepflichtigen Schlachtbetriebe in der Abrechnungswoche bis 10. August um 3 % auf 19.001 Tiere zu. Damit wurden erstmals seit Anfang Juli wieder mehr Bullen geschlachtet.

Preise für Kühe geben weiter nach

Die Preise für Schlachtkühe haben in der Woche bis zum 10. August weiter nachgegeben. Für Schlachtkühe der Handelsklasse R3 erhielten die Erzeuger 3,11 Euro/kg SG und damit 1 Ct weniger der Vorwoche. Sei Mitte Juli haben die Preise für R3-Kühe damit um 9 Ct nachgegeben. Für Schlachtkühe der Handelsklasse O3 wurde in der Schlachtwoche bis zum 10. August mit 2,88 Euro/kg um 1 Ct niedrigere Preise ausgezahlt. Hier beträgt der Preisrückgang sei Mitte Juli sogar 12 Ct. Gleichzeitig gaben die Preise für P2-Kühe (Verarbeitungsqualität) um 4 Ct auf 2,21 Euro/kg nach.
Kuhschlachtung nimmt nicht weiter zu

Die Zahl der geschlachteten Kühe blieb nach den vorläufigen Daten der meldepflichtigen Schlachtbetriebe in der Abrechnungswoche bis 10. August mit 19.482 Tieren fast stabil. In der Woche bis 10. August wurden knapp 3 % mehr Kühe als Bullen geschlachtet. In den ersten 32 Wochen des laufenden Kalenderjahres (Januar bis 10. August) liegen die Schlachtzahlen unter der vergleichbaren Schlachtmenge aus dem Vorjahr.
 
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