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Aus der Wirtschaft

Schlachtrinder: Preise geben einen Cent nach

© Mühlhausen/landpixel
von , am
12.12.2013

Der Preis für Schlachtrinder (R3) ist in der Woche vom 2. bis 8. Dezember um einen Cent auf 3,73 Euro/kg SG gesunken. Der Preis für Schlachtkühe (O3) hat ebenfalls um einen Cent auf 2,64 Euro/kg SG nachgegeben.

Inzwischen wurden die von Rinderherpes betroffenen Landkreise in Bayern bekannt gegeben. © Mühlhausen/landpixel
In der Woche vom 2. bis 8. Dezember hat der Auszahlungspreis für Jungbullen der Handelsklasse R3 im Vergleich zur Vorwoche um einen Cent nachgegeben. Damit bekamen die Landwirte 3,73 Euro je Kilogramm Schlachtgewicht (Euro/kg SG) ausgezahlt, wie aus den aktuellen Zahlen der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung hervorgeht.
 
Den niedrigsten Preis erzielten die Mäster in Schleswig-Holstein/Hamburg: Dort bekamen die Landwirte 3,65 Euro/kg SG für ihre Jungbullen bezahlt. In Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz hingegen konnten die Bullenmäster mit 3,79 Euro/kg SG den höchsten Preis erzielen.
    Über alle Handelsklassen hinweg (E-P) wurden 26.680 Jungbullen geschlachtet. Das sind 592 Tiere weniger als in der Woche davor.

    Schlachtkühe: Preise gehen einen Cent runter

    Bei den Schlachtkühen sind die Preise in der KW 49 ebenfalls um einen Cent gegenüber der Vorwoche gesunken. Der Preis für Kühe der Klasse O3 lag bei 2,64 Euro/kg SG.
     
    Die Landwirte in Mitteldeutschland und Mecklenburg-Vorpommern bekamen mit 2,60 Euro/kg SG den niedrigsten Preis gezahlt. Dagegen konnten ihre Kollegen in Bayern mit 2,70 Euro/kg SG den höchsten Preis für ihre Schlachtkühe erlösen.
      Die Zahl der geschlachteten Kühe (Handelsklassen E-P) ist um gerade mal 82 Tiere gesunken. Insgesamt wurden vom 2. bis 8. Dezember 22.560 Tiere geschlachtet.

      Marktreport: Rindermarkt - Niedrige Preise, kleines Angebot (Oktober 2013)

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