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Aus der Wirtschaft

Schlachtrinder: Preise sinken rapide

© agrar-press
von , am
25.04.2013

Seit Wochen sinken die Preise für Jungbullen. In der vergangenen Woche gingen die Abrechnungspreise nochmals um vier Cent zurück.

Da die Mehrwertsteuereinnahmen aus den Import von Zuchtrindern ohnehin nicht so üppig ausfallen, erwägt Russland nun ganz auf die Steuer zu verzichten. © Petra Nickisch
Um ganze vier Cent sind in der vergangenen Woche die Abrechnungspreise für Jungbullen der Handelsklasse R3 gesunken. Der Durchschnittspreis wird nun von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung mit 3,86 Euro pro Kilogramm Schlachtgewicht angegeben. Bereits in der vergangenen Woche war der Preis um zwei Cent auf 3,92 Euro gesunken. Der niedrigste Preis wurde in der Woche bis zum 21. April aus dem Bundesgebiet Ost mit 3,79 Euro/kg SG gemeldet. In Nordrhein-Westfalen wurden noch 3,87 Euro gezahlt. Insgesamt ging die Zahl der geschlachteten Jungbullen der Handelsklassen E bis P um 6,8 Prozent auf 19.854 Tiere zurück.
 

Schlachtkühe: Preis steigt um zwei Cent

Der Markt für Schlachtkühe zeigt sich hingegen stabil. In der vergangenen Woche wurden für Kühe der Handelsklasse O3 durchschnittlich zwei Cent mehr - also 3,29 Euro/kg SG - gezahlt. Die Preisspanne reichte hier je nach Bundesland von 3,22 Euro in Mitteldeutschland bis 3,35 Euro/kg SG in Schleswig Holstein. Auch hier gingen die Schlachtzahlen um gut acht Prozent auf 19.229 Tiere zurück.

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