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Aus der Wirtschaft

Schlachtrinder: Preise sinken um weitere zehn Cent

von , am
09.05.2013

Bonn - Die Preise für Jungbullen stürzen weiter ab. In der vergangenen Woche sank der Abrechnungspreis für Jungbullen der Klasse R3 um weitere zehn Cent auf 3,66 Euro je Kilo.

Die Preise für Jungbullen gallopieren davon - allerdings in die falsche Richtung. Jungbullen kosten in der Woche bis 15. März 3,87 Euro/Kilo. © Berchtold
Der Preis für Jungbullen der Handelsklasse R3 ist in der Woche vom 29. April bis 5. Mai um zehn Cent auf 3,66 Euro je Kilogramm Schlachtgewicht (Euro/kg SG) gefallen. Bereits in der Vorwoche war der Preis nach Zahlen der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung um zehn Cent zurückgegangen.
 
Am wenigsten konnten mit 3,62 Euro/kg SG niedersächsische Landwirte für ihre Tiere erlösen. In Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz lag der Preis mit 3,72 Euro/kg SG am höchsten.
 
Insgesamt ging die Zahl der geschlachteten Jungbullen über alle Handelsklassen hinweg um 2.540 Tiere auf 16.651 zurück.

Schlachtkühe: Preis sinkt um zwei Cent

Auch der Preis für Schlachtkühe ist weiter zurückgegangen. Für Tiere der Handelsklasse O3 lag man im Schnitt bei 3,26 Euro je Kilogramm Schlachtgewicht - zwei Cent weniger als in der Vorwoche.
 
Mit 3,19 Euro/kg SG erhielten Landwirte in Mitteldeutschland, Mecklenburg-Vorpommern sowie im Bundesgebiet Ost am wenigsten für ihre Tiere. In Schleswig-Holstein/Hamburg lag der Preis mit 3,32 Euro/kg SG am höchsten.
 
Insgesamt wurden in der KW 18 über die Handelsklassen E bis P mit 17.108 Kühen 1.892 Tiere weniger geschlachtet als in der Vorwoche.
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