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Aus der Wirtschaft

Schlachtrinder: Schlachtzahlen weiter angestiegen

© Mühlhausen/landpixel
von , am
22.01.2015

Die Zahl der geschlachteten Rinder ist auch in der vergangenen Woche weiter angestiegen. Auf den Preis wirkte sich das zuletzt kaum negativ aus. Schlachtkühe legten teilweise sogar leicht zu.

70 Prozent des derzeitigen spezifizierten Risikomaterials (SRM) könnten ab 2016 wieder frei verkehrsfähig sein. © Mühlhausen/landpixel
Im Bundesmittel wurde für Jungbullen der Handelsklasse R3 in der Woche vom 12. Januar bis 18. Januar 2015 ein Preis von 3,81 Euro je Tonne gezahlt, das sind zwei Cent weniger als in der Vorwoche. Für Jungbullen der Handelsklasse O3 blieb der Preis unverändert bei 3,41 Euro/kg. Die Preise für U3-Bullen lagen bei mit 3,91 Euro/kg (Vorwoche 3,92 Euro/kg). Damit sind die Preise für Jungbullen im Vergleich zur Vorwoche leicht gesunken, wie aus dem Wochenbericht der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) hervorgeht.

Preise für Schlachtkühe ziehen teilweise leicht an

Auch die Preise für Schlachtkühe gaben in der Woche bis zum 18. Januar teilweise leicht nach. Für Schlachtkühe der Handelsklasse R3 erhielten die Landwirte im Bundesdurchschnitt 2,85 Euro/kg SG (Vorwoche 2,86 Euro/kg). Für Schlachtkühe der Handelsklasse O3 wurde in der vergangenen Woche 2,57 Euro/kg SG gezahlt (Vorwoche 2,56 Euro/kg). 
 

Schlachtzahlen wieder höher

Die Zahl der geschlachteten Jungbullen lag in der Abrechnungswoche bis 18. Januar 2015 bei 23.095 Tieren und damit um rund 1.500 Tiere höher als in der Vorwoche. Auch die Zahl der geschlachteten Kühe lag mit 24.629 Tieren um rund 1.000 Stück höher als eine Woche vorher. Der Grund für die geringen Schlachtzahlen waren die Feiertage rund um den Jahreswechsel.

 
 
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