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Aus der Wirtschaft

Schlachtrinder: Sieben Cent weniger für Jungbullen

© agrar-press
von , am
28.03.2013

Der Trend der Vorwoche hat sich fortgesetzt: Während der Preis für Jungbullen der Klasse R3 damals um zwei Cent je Kilo Schlachtgewicht sank, fiel der Preis in der vergangenen Woche sogar um sieben Cent.

Die Preise für Jungbullen gallopieren davon - allerdings in die falsche Richtung. Jungbullen kosten in der Woche bis 15. März 3,87 Euro/Kilo. © Berchtold
Der Preis für Jungbullen der Handelsklasse R3 ist win der Woche vom 18. bis 24. März auf 3,97 Euro je Kilogramm Schlachtgewicht (Euro/kg SG) gefallen. Das sind sieben Cent weniger als in der Vorwoche, wo der Preis noch bei 4,04 Euro/kg SG lag. 
 
Die Preise variierten im gesamten Bundesgebiet um acht Cent je Kilo: Während Landwirte in Schleswig Holstein/Hamburg 3,99 Euro je Kilogramm erhielten, konnten ihre Kollegen im Bundesgebiet Ost, Mitteldeutschland und Mecklenburg-Vorpommern nur 3,91 Euro je Kilo erlösen.

Wie die Bundesanstalt für Ernährung und Landwirtschaft in ihrem aktuellen Wochenbericht mitteilt, sind auch die Schlachtungen zurückgegangen. In der vergangenen Woche wurden über alle Handelsklassen hinweg 21.462 Jungbullen geschlachtet - 2508 Tiere weniger als in der Vorwoche.

Schlachtkühe: Preis sinkt um einen Cent

Der Preis für Schlachtkühe der Handelsklasse O3 ist in der vergangenen Woche weit weniger stark gefallen als der für Jungbullen. Im Bundesdurchschnitt lag der Preis bei 3,27 Euro je Kilogramm Schlachtgewicht - ein Cent weniger als in der Vorwoche.
 
Auch bei Schlachtkühen kam es über das Bundesgebiet verteilt zu großen Preisschwankungen: Landwirte im Bundesgebiet Ost, Mitteldeutschland und Mecklenburg-Vorpommern erlösten nur 3,19 Euro je Kilo, während man in Niedersachsen/Bremen 3,29 Euro je Kilo erhielt.

Die Schlachtungen sind über alle Handelsklassen hinweg in der Woche vom 18. bis 24. März um 1.711 Tiere gestiegen. In der vergangenen Woche wurden damit 21.150 Kühe geschlachtet. 
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