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Aus der Wirtschaft

Schlachtrinder: Verhaltene Nachfrage, sinkende Preise

© contrastwerkstatt/Fotolia
von , am
18.04.2013

Am Schlachtrindermarkt setzt sich die Tendenz der Vorwochen weiter fort. Auch in der vergangenen Woche fällt der Preis für Jungbullen nochmals um zwei Cent.

Bald könnten deutsche Betriebe wieder Rindfleischprodukte nach Russland exportieren. © Goran Milic/fotolia.de
Die Nachfrage nach Rindfleisch sowohl aus dem Inland als auch aus dem Ausland ist sehr verhalten. Das lässt die Preise weiter sinken. Ähnlich wie in den vergangenen Wochen, gibt der Preis für Jungbullen der Handelsklasse R3 weitere zwei Cent nach und landet bei 3,92 Euro/kg SG. Am meisten wurde in der Woche bis zum 14. April in den Bundeländern Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen mit 3,94 Euro/kg SG gezahlt. Den niedrigsten Preis meldete Bayer mit 3,86 Euro/kg SG. Das teilt die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung in ihrem vorläufigen Wochenbericht über Schlachtvieh und Fleisch mit. Insgesamt wurden in der vergangen Woche 21.291 Jungbullen geschlachtet. Das sind fast 30 Prozent mehr als in der Woche zuvor.

Schlachtkühe: Preis geht einen Cent rauf

Im Gegensatz zu den Jungbullen, können die Schlachtkühe der Handelsklasse O3 den Preis stabil halten und sogar einen Cent draufpacken. In der vergangenen Woche wurden im Bundesdurchschnitt 3,27 Euro/kg SG gezahlt. Innerhalb der einzelnen Bundesländer variierten Preise von 3,22 Euro/kg SG im Bundegebiet Ost bis 3,30 Euro/kg SG in Schleswig Holstein und Niedersachsen. Auch bei den Kühen stiegen die Schlachtungen. In der Woche bis zum 14. April wurden gut zwölf Prozent oder 2.276 mehr Kühe (alle Handelsklassen) geschlachtet als in der Woche davor.
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