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Aus der Wirtschaft

Schlachtrinder: Zwei Cent weniger für's Kilo

© Klaus Eppele/fotolia
von , am
21.03.2013

Berlin - In der Woche vom 11. bis 17. März sind sowohl die Preise für Schlachtrinder als auch für Schlachtkühe gesunken. Bei beiden lag der Rückgang bei zwei Cent je Kilo Schlachtgewicht.

Sonnige Preise: Für Bullen erlösten Landwirte vergangene Woche bis zu 25 Cent mehr als im Vorjahr. © Bandmann/Fotolia
Der Preis für Jungbullen der Handelsklasse R3 ist wieder leicht gesunken. In der vergangenen Woche lag er mit 4,04 Euro je Kilogramm Schlachtgewicht (Euro/kg SG) um zwei Cent unter dem Preis der Vorwoche. Das teilt die Bundesanstalt für Ernährung und Landwirtschaft in ihrem aktuellen Wochenbericht mit.
 
Während in Mitteldeutschland, Mecklenburg-Vorpommern und dem Bundesgebiet Ost nur 3,99 Euro/kg SG gezahlt wurden, erzielten Mäster in Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz 4,05 Euro/kg SG.
 
Wie in der Vorwoche ist die Zahl der geschlachteten Jungbullen über alle Handelsklassen hinweg leicht gestiegen. In der vergangenen Woche stiegen die Schlachtungen um 904 auf 23.970 Tiere.

Schlachtkühe: Preis schwankt um bis zu neun Cent

Auch der Preis für Schlachtkühe der Handelsklasse O3 ist in der Woche bis zum 17. März leicht gesunken. Der Preis ging um zwei Cent auf 3,28 Euro je Kilo Schlachtgewicht zurück. Im gesamten Bundesgebiet schwankten die Preise in der vergangenen Woche um bis zu neun Cent: Während Landwirte in Mitteldeutschland, dem Bundesgebiet Ost und Mecklenburg-Vorpommern nur 3,22 Euro/kg SG erlösten, lag der Preis in Niedersachsen und Bremen bei 3,31 Euro/kg SG.
 
Neben dem Preis sind auch die Schlachtungen über alle Handelsklassen hinweg zurückgegangen. Von 10. bis 17. März wurden 426 Tiere weniger geschlachtet, damit kamen 19.439 Kühe zum Metzger.
Eva Ziegler // agrarheute.com

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